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Mit Albstädter Schützenhilfe den Klassenerhalt geschafft

Routinier Imanuel Fahrer erzielte elf Tore. Foto: Kraushaar
Von Michael Stark
SV Böblingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 36:31 (20:15). Die Landesliga-Handballer der SG HCL haben als Tabellenachter den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft, auch wenn das letzte Spiel am Samstagabend in Böblingen verloren ging.Nur ein Punktgewinn (oder auch zwei), so viel war vor dem Spiel klar, hätte für die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell den sicheren Klassenverbleib bedeutet, doch mit dem überraschenden Sieg der HSG Albstadt (bis dahin noch Schlusslicht) in Mössingen hat die Mannschaft des scheidenden Trainers Peter Zamojski sogar die drohende Regelation abwenden können. Den Platz auf dem Schleudersitz nimmt nach der Niederlage in Magstadt jetzt die TG Schwenningen ein. Dank des Vorsitzenden Wolfgang Flik, der auch bei den Spielen der Konkurrenz dank modernster Kommunikationsmittel praktisch live dabei war ohne vor Ort zu sein, hat die Mannschaft der SG HCL die Nachricht des Tages unmittelbar nach Spielende in Böblingen erhalten. "Natürlich waren wir alle erleichtert", sagt Michael Kraut, der in Böblingen zusammen mit Erwin Keller die Traineraufgaben wahrgenommen wahrgenommen hatte. Peter Zamojski hatte familiär bedingt kurzfristig nach Polen fahren müssen, wusste seine Spieler in Böblingen jedoch bestens betreut. Die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell spielte in Böblingen von Anfang an gut mit, hatte vor allem im Offensivbereich ihre Stärken. Vor allem Imanuel Fahrer, Daniel Kollitz und Tobias Müller waren von der Böblinger Abwehr kaum richtig in den Griff zu kriegen. Knackpunkt in diesem Spiel war jedoch die Defensivleistung. "Das körperbetonte Spiel hat gefehlt. Dadurch haben wir zu viele Tore bekommen", so die Analyse von Michael Kraut. Nach anfänglicher Führung der Gäste aus dem Schwarzwald hatten die Böblinger das Heft in die Hand genommen und sich bis zur Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung erspielt. In den zweiten 30 Minuten waren die SG-Ballwerfer den Böblinger nahezu ebenbürtig, der Rückstand aber konnte nicht verkürzt werden. Nach der guten Nachricht, dass der Klassenerhalt nach einer eher durchwachsenen Runde nun doch in trockenen Tüchern ist, war bei der SG HCL erst einmal Feiern angesagt. Bereits bei der Mannschaft waren am Samstagabend auch die Spieler, die ab der kommenden Saison das Trikot der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell tragen werden wie Michael Keller, Marius Mast, Stefan Metzler und David Löwe.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Andreas Rohr (Tor), Imanuel Fahrer (11/2); Michael Kraut, Norbert Kost (1), Benjamin Binder (1), Dominic Klotz (1), Erik Hammes (1), Daniel Zamojski (1), Tobias Olsen (2), Tobias Müller (5/1), Daniel Kollitz (8). Siebenmeter: SV Böblingen 6/5 – SG HCL 6/3. Schiedsrichter: Benjamin Heitkamp (SG Kuchen/Gingen); Volker Kampf (Heidenheimer SV).
Frauenteam noch nicht gerettet

Sabrina Reich, SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. Foto: Stark
Von Michael Stark
Das Handball-Frauenteam der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell hat die Saison 2011/ 2012 in der Bezirksklasse mit einem Sieg beim Tabellenletzten in Schönaich abgeschlossen. Ob die erzielten 17:19 Punkten zum Klassenerhalt reichen, steht zurzeit noch nicht sicher fest. Wichtig war der Sieg der SG HCL in Schönaich allemal. Immerhin konnte damit der mögliche Direktabstieg in die Kreisliga A abgewendet werden. "Ob wir als Viertletzter noch in die Relegation müssen hängt davon ab, wer in den oberen Ligen absteigt", so Trainer Rolf Römer. Meister wurde die Spvgg Renningen vor der TSG Reutlingen, die nur sieben Zähler mehr auf dem Konto haben, als die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. TSV Schönaich – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 19:26 (12:13). Das Spiel der Gäste war zu Beginn recht zäh, von dem erhofften Befreiungsschlag nach den Niederlagen in den vergangenen Wochen war erst einmal wenig zu spüren. Erst als Rolf Römer zur Pause eine entsprechende Kabinenansprache hielt, wurde es besser. "Ich habe meiner Mannschaft immer gesagt, dass man auch beim Tabellenletzten nicht mit halber Kraft spielen kann. So etwas geht oft schief." Die Spielerinnen haben ihre Sache in Durchgang zwei besser gemacht.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Eva Nonnenmacher Sinah Maidorn (Tor), Sabrina Reich, Daniela Soulier (2), Michaela Malandra-Mienhardt (9/5), Peggy Klaus (2), Svenja Poslovsky, Carolin Mienhardt (4/1), Carina Kugele, Jaimie Nofsinger (2), Lisa Mienhardt (3), Lara Hihn-Schüller (4).
Niederlage zum Saisonfinale
(ark). Spvgg Renningen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II 29:24 (10:11). Die zweite Mannschaft der SG HCL hat sich mit einer ordentlichen Leistung als Tabellenletzter aus der Bezirksklasse verabschiedet. "Die Mannschaft hat in Renningen nicht wie ein Absteiger gespielt. Wenn wir uns nach der Pause nicht mal wieder knapp zehn Minuten eine Auszeit gegönnt hätten, wir hätten das Spiel auch gewinnen können", so der Kommentar von Trainer Andreas Rohr. Nach einer guten Vorstellung in der ersten Hälfte haben die Gäste das Spiel in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte verschlafen. Andreas Rohr: "Wir steigen zwar ab, aber die Mannschaft bleibt auch in der Kreisliga A zusammen."
SG Hirsau/Calw Bad Liebenzell II: Hans-Peter Weber (Tor), Matthias Kirchherr, Carsten Berkemer, Kay Korte (5), Christian Olsen (1), Jeremias Bernhardt (2), Jochen Ayasse (7/1), Michael Kraut (7/3), Jürgen Schlegel (2). Trainer/Betreuer: Andreas Rohr.
Peter Zamojski: Ein Unentschieden ist eher unrealistisch

Die SG Calw/Hirsau/Bad Liebenzell (rechts) will am letzten Spieltag mit einem Punktgewinn in Böblingen im Kampf um den Klassenerhalt alles klarmachen. Foto: Kraushaar
Von Volker Haag
SV Böblingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag, 19.30 Uhr Murkenbachhalle). Das letzte Saisonspiel wird für die Landesligahandballer der SG HCL zum Spiel mit vielen Unbekannten. Mit einem Punkt beim Tabellennachbarn in Böblingen würden sich die Handballer von Trainer Peter Zamojski, der morgen Abend sein Abschiedsspiel bestreitet, viele Rechenspiele umgehen. Bei einer Niederlage und ungünstigen Ergebnissen der Konkurrenz droht immer noch der Gang in die Relegationsspiel. Genau diese Situation wollen sich die Nagoldttäler unter allen Umständen ersparen. Bei einem Unentschieden würden die beiden punktgleichen Mannschaften eine Punktlandung in Sachen Klassenerhalt vollziehen. Aber im Handball auf unentschieden zu spielen, das hält auch Peter Zamojski als unrealistisches Unterfangen. "Beide Mannschaften wären bei einem Unentschieden durch, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch im Handball eher gering. Wir möchten in unserem letzten Saisonspiel einfach noch einmal Spaß haben und schauen was dabei heraus kommt." Vom Personal wird Zamojski das gleiche Team das Vertrauen schenken, dass am vergangenen Wochenende den Tabellendritten aus Neuhausen/Erms nach hartem Kampf in die Knie zwang. Peter Zamojski glaubt, dass sein Nachfolger Sven Wiegmann in der kommenden Saison weitaus bessere Voraussetzung vorfindet, als es bei ihm in dieser Saison der Fall war. "Die Mannschaft bleibt im Großen und Ganzen zusammen und mit diesen Neuzugängen ist für meinen Nachfolger einiges mehr möglich." Für Peter Zamojski schließt sich das Kapital Landesliga-Handball SG HCL. Aller Vorausicht nach wird er ab der kommenden Saison die sportlichen Geschicke eines Drittliga Vereins übernehmen. Die volle Konzentration des (Noch-)Trainers gilt aber der Partie bei der Sportvereinigung Böblingen. Immerhin möchte Peter Zamojski zusammen mit seinen Spielern nach der Partie ausgiebig den Klassenerhalt feiern.
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Frauenteam Gast beim Schlusslicht
(vh).TSV Schönaich – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag 18 Uhr). Es war sicher nicht die Saison der Handball-Frauen der SG HCL. Im letzten Saisonspiel soll aber nach Wunsch von Trainer Rolf Römer ein Sieg gegen die bereits abgestiegenen TSV Schönaich her, auch wenn ein Erfolg zum Saisonausklang die Saison sicher nicht schön rechnet. Die Erwartungshaltung in der Bezirksklasse war zu Saisonbeginn zum Teil noch recht groß, was die Mannschaft in der Halle dann tatsächlich gezeigt hat, war unter dem eigentlichen Leistungsniveau.
Abschied aus der Bezirksklasse
(vh). SV Renningen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag 16.15 Uhr Stadionhalle in Renningen). Erhobenen Hauptes verabschieden sich die Bezirksklassen-Handballer der SG HCL aus der Bezirksklasse. Am vergangenen Wochenende feierte die Mannschaft um ihren Trainer Andreas Rohr den vermeintlich letzten Sieg (Nummer fünf) gegen den TSV Betzingen, dennoch steht fest, dass das Klassenziel nicht erreicht wurde. Auch im letzten Saisonspiel beim Tabellendritten in Renningen wird die Mannschaft sicherlich wieder alles geben, aber dass das Tabellenschlusslicht ausgerechnet zum Saisonkehraus den ersten Auswärtssieg feiern kann, ist eher unwahrscheinlich. Ab der kommenden Saison spielt die zweite Mannschaft der SG HCL in der Kreisliga A.
Zamojski gelingt Siegtreffer zehn Sekunden vor dem Abpfiff

Kräftiges Zupacken war in der Abwehr der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell angesagt. Foto: Kraushaar
Von Michael Stark
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – TV Neuhausen/Erms 28:27 (13:13). Die Landesliga-Handballer der SG HCL haben am Samstagabend den vielleicht schon entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Den Siegtreffer gegen den Tabellendritten aus Neuhausen/Erms erzielt Daniel Zamojski zehn Sekunden vor dem Ende. "Das Spiel hat alles geboten, was man von einem guten Handballspiel erwartet, aber jeden Tag könnte man eine solche Dramatik kaum ertragen", meinte Wolfgang Flik, Vorsitzender der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell nach der Begegnung. Mit einer bravourösen Leistung in den Schlussminuten konnte das Team von SG-Trainer Peter Zamojski eine fast schon verloren geglaubte Begegnung noch aus dem Feuer reißen und zwei ganz wichtige Punkte einfahren. "Die Stimmung in der Halle war ganz toll. Das Publikum ist voll hinter der Mannschaft gestanden", freute sich Peter Zamojski über die zahlreiche Unterstützung der Fans. Gesehen hatte er ein Landesligaspiel, das er als "intensiv, körperbetont (allerdings nicht unfair) und spannend" bezeichnete. Die Unterstützung der Zuschauer war besonders in der Schlussphase wichtig. Noch in der 41. Minute hatte die SG HCL mit 20:24 Toren in Rückstand gelegen, ein Punktgewinn, geschweige denn der insgeheim erhoffte Sieg war zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Ferne. Doch das Team um den an diesem Abend mit acht Treffern überzeugenden Daniel Kollitz kämpfte sich heran. Beim 23:24 war sogar der Ausgleich möglich, doch bis dahin (26:26) mussten sich die Fans noch etwas gedulden. Dem 26:27 folgte der erneute Ausgleich. Beim 27:27 war noch eine Minute zu spielen, die Gäste hatten Ballbesitz. Doch sie nutzten die Chance zum Siegtreffer nicht. Stattdessen klappte es auf der anderen Seite. Daniel Zamojski traf zu viel umjubelten 28:27. Bereits im ersten Spielabschnitt hatten die Gäste klar gemacht, dass sie diese Begegnung gewinnen und ihre Chance auf Platz zwei wahren wollen. Nach gut 15 Minuten lag die SG HCL vier Tore (5:9) zurück, war zehn Minuten später beim 12:12 aber wieder voll im Spiel.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost (Tor), Imanuel Fahrer (6), Norbert Kost, Benjamin Binder (2), Erik Hammes, Daniel Zamojski (2), Tobias Olsen (4), Tobias Müller (6/3), Daniel Kollitz (8). Trainer: Peter Zamojski; Betreuer: Helmut Wohlgemuth. Siebenmeter: 3/3 - 2/1. Zeitstrafen: 5 - 5 + 1 x rot. Schiedsrichter: Stefan Beljic (RW Laupheim), Mathias Mensinger (SC Vöhringen).
Weichen sind gestellt

Michael Keller aus Calw sagt dem TSV Altensteig und damit der Oberliga Baden-Württemberg Adieu und kehrt zurück zu seinem Heimverein. Foto: Priestersbach
Von Michael Stark
"Wir wollen mittelfristig in der Landesliga auch mal wieder vorne mitspielen. Da gilt es, frühzeitig die Weichen zu stellen", sagt Wolfgang Flik, Vorsitzender der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell.Was die kommende Spielrunde angeht, hat er bereits Nägel mit Köpfen gemacht, sowohl was die Trainerfrage, als auch die nach neuen Spielern für die SG HCL angeht. Neuer Trainer und damit Nachfolger von Peter Zamojski ist ab der kommenden Saison Sven Wiegmann, der zurzeit noch die Kreisliga-Mannschaft des TV Calmbach trainiert. Der Schömberger ist bei der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell kein Unbekannter. Er war vor einigen Jahren bereits für das sportliche Wohl der SG HCL verantwortlich, einige Spieler aus dem aktuellen Kader sind ihm noch aus seiner damaligen Zeit bekannt. "Wir brauchen wieder richtig Stimmung in der Halle. Sven Wiegmann ist Handballer mit Leib und Seele. Er hat in Calmbach für Euphorie gesorgt. Er wird das auch bei uns wieder schaffen", ist Wolfgang Flik davon überzeugt, dass der neue Trainer, der für die kommenden zwei Jahre zugesagt hat, voll zum Verein passt. Zurück – sozusagen im Heimathafen wieder angekommen – ist Michael Keller, der zurzeit noch das Trikot des BW-Oberligisten TSV Altensteig trägt. Der wurfgewaltige Allrounder zählt in der Oberliga zu den Stützen seines Teams, bei der SG HCL dürfte er ebenfalls eine Schlüsselposition einnehmen. "Die drei Jahre in Altensteig waren super. Es gefällt mir auch sehr gut. Aber ich möchte aus beruflichen Gründen mit dem Handball etwas runter fahren", so Michael Keller zu seinen Beweggründen, künftig lieber Landesliga statt Oberliga zu spielen. Schnell dürfte auch Marius Mast seinen Platz in der Stammformation der HCL finden. Der gelernte Linksaußen kommt ebenfalls vom TSV Altensteig, auch die Gründe für den Wechsel liegen ähnlich wie bei Michael Keller: "Der Aufwand in der Oberliga ist enorm. Es hat mir viel Spaß gemacht, aber aus beruflichen Gründen kann ich sportlich so nicht weitermachen", sagt Marius Mast, der in Holzbronn arbeitet und es nicht wirklich weit ins Training hat. Auch Stefan Metzler, ehemals Leistungsträger bei der SG HCL, kehrt nach zweijährigem Aufenthalt in Südbaden zurück an seine frühere Wirkungsstätte. "Was uns jetzt noch fehlt, ist ein weiterer Torhüter", stellt Wolfgang Flik fest. Bislang muss Jürgen Kost alleine seinen Mann stehen. Unterstützung durch einen weiteren Schlussmann wäre nicht unwichtig. Noch ist der Klassenerhalt in der Landesliga für die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell nicht sicher, doch Wolfgang Flik geht fest davon aus, dass das Thema Direktabstieg schon heute Abend mit einem Sieg gegen den TV Neuhausen/Erms II aus der Welt geschafft ist. Durchaus denkbar ist jedoch, dass die Mannschaft in die Relegation muss. Dies wäre der Fall, wenn die SG HCL die Saison als Viertletzter beenden würde.
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Peter Zamojski fordert hochkonzentrierte Vorstellung

Betreuer Helmut Wohlgemuth hat die Lage zumindest rechnerisch im Griff Foto: Stark
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – TV Neuhausen/Erms II (Samstag, 20 Uhr Reuchlin-Sporthalle Bad Liebenzell). Im letzten Heimspiel der zu Ende gehenden Handball-Landesligasaison stehen die HCL-Handballer des scheidenden Trainers Peter Zamojski gegen den Tabellendritten aus Neuhausen/Erms gewaltig unter Druck. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist durch die überraschende Heimniederlage des SV Magstadt gegen die Spvgg Mössingen auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Es droht zumindest der Gang in die Relegation. Wollen die Nagoldtäler nicht Gefahr laufen doch noch am letzten Spieltag auswärts in Böblingen in ein Herzschlagfinale um den Klassenerhalt verwickelt zu werden, ist ein Sieg gegen den Tabellendritten Pflicht. Dieser hat seine Aufstiegsambitionen mit der Heimniederlage gegen Tabellenführer aus Herrenberg ad acta gelegt. Mut machen sollte der SG HCL die gute Heimbilanz in dieser Saison. Unter anderem wurde auch der Tabellenzweite aus Rietheim-Weilheim in die Knie gezwungen. Peter Zamojski schwört seine Mannschaft auf die Partie gegen den Tabellendritten mit mahnenden Worten ein. "Wir müssen von Anfang an hochkonzentriert in die Partie gegen den Tabellendritten gehen und dürfen uns nicht so präsentierten, wie wir es in der ersten Spielhälfte in Pfullingen getan haben." Mit dem eigenen Publikum im Rücken ist den Einheimischen in einer Saison mit vielen Höhen (Heimspiele) und Tiefen (Auswärtsspiele) auch ein Sieg gegen das Spitzenteam zuzutrauen. Personell wird Peter Zamojski wieder auf die Formation zurückgreifen, die in Pfullingen über weite Strecken enttäuschte. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit zu Gunsten des Tabellendritten, der die Partie mit zehn Toren Unterschied gewann. Dem Team der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell reicht ein Sieg mit einem Tor Unterschied, um den Verbleib in der Landesliga zu sichern.
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Abstiegsgefahr nach Negativserie
(vh). Spvgg Renningen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Sonntag, 17 Uhr Rankbachhalle Renningen). Findet die Niederlagenserie der Handballfrauen der SG HCL ausgerechnet in der Auswärtspartie beim Tabellenführer Renningen ihre Fortsetzung? Gerät der Ex-Landesligist ernsthaft in Abstiegsgefahr? Die Nagoltäler sind in ihrer momentanen Verfassung für jede Mannschaft ein gern gesehener Gegner. In Renningen ist die Mannschaft von Rolf Römer krasser Außenseiter, zumal sich der Tabellenführer keinen Ausrutscher im Hinblick auf den punktgleichen Verfolger aus Reutlingen leisten darf. Alles andere als ein klarer Erfolg des Tabellenführers käme einer größeren Überraschung gleich. Ein weiteres Abrutschen in der Tabelle der Frauen der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell ist daher sehr wahrscheinlich.
Letztes Heimspiel vor dem Abstieg
(vh). SG Hirsau/Calw-Bad Liebenzell – TSV Betzingen II (Samstag, 18 Uhr Reuchlin-Sporthalle Bad Liebenzell). Die Bezirksklassenhandballer der SG HCL verabschieden sich aus der Liga vor eigenem Publikum mit der Partie gegen den Tabellensechsten aus Betzingen. Letztlich war wohl die schlechte Personaldecke Hauptgrund dafür, dass die HCL-Handballer den Ansprüchen der Liga nicht ganz genügen konnte. Zum Abschluss der eigenen Heimauftritte dürfen beide Mannschaften ganz befreit aufspielen. Die Nagoldtäler sind definitiv abgestiegen, der TSV Betzingen ist, was den Klassenerhalt angeht, auf der sicheren Seite. Genau genommen sind dies beste Bedingungen für eine kurzweilige und unterhaltsame Partie.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell enttäuscht beim Schlusslicht
Für die Handballer der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – hier Daniel Kollitz und Tobias Olsen (rechts) – geht das Zittern um den Klassenerhalt in der Landesliga weiter. Foto: Stark
Von Volker Haag
VfL Pfullingen – SG Hirsau-Calw/Bad Liebenzell 34:29 (18:13). Die Landesliga-Handballer der SG HCL haben sich mit einer neuerlich recht enttäuschenden Leistung beim Tabellenschlusslicht in Pfullingen eine völlig unnötige Niederlage eingehandelt. Damit ist der Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Peter Zamojski vor den beiden letzten Begegnungen immer noch nicht in trockenen Tüchern. In einer auf sehr bescheidenem Niveau stehenden Landesligapartie zeigten die Gäste wieder ihr typisches Auswärtsgesicht und handelten sich eine völlig unnötige Niederlage beim Tabellenkellerkind ein. Peter Zamojski ging mit seiner Mannschaft nach dem Spiel hart ins Gericht. "Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft. Sie hat heute in vielen Phasen der Begegnung ohne Leidenschaft gespielt. Der Siegeswille hat gefehlt." Dieses fehlende Feuer hatten die Gäste besonders in der ersten Spielhälfte in der Umkleidekabine gelassen. Allein 17 technische Fehler über die 60 Minuten waren auch gegen eine von Anfang an kämpfende Pfullinger Mannschaft des Guten zu viel. Zumindest vom Ergebnis her war die Partie in Hälfte eins dennoch lange Zeit völlig offen. Nach einer Auszeit von Peter Zamojski konnte die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell nach knapp 20 Minuten trotz vieler Unzulänglichkeiten die Partie kurzzeitig zum 10:10 ausgleichen. Doch danach kamen fünf ganz schwarze Minuten aus Sicht der Gäste, die sich dabei einen Sechs-Tore-Rückstand einhandelten. Zur Pause waren es dann noch fünf Treffer. Nach einer donnernden Kabinenpredigt des Trainers besannen sich die Gäste zumindest ihrer kämpferischen Tugenden und konnten den Rückstand auf zwei Tore verkürzen. Knapp fünf Minuten vor dem Spielende lag das Tabellenschlusslicht noch mit einem Treffer in Führung. In dieser Phase leisteten sich der beste Torschütze der Gäste Imanuel Fahrer und Tobias Müller mehrere Abspielfehler, die die Gastgeber zum Zwischenspurt zum 34:29 nutzen konnten. "Ich bin von meinen Führungsspielern Imanuel Fahrer und Tobias Müller enttäuscht, dass sie in der entscheidenden Phase des Spiels, als wir wieder dran waren, die Bälle so leichtfertig hergeschenkt haben. Heute waren die Pfullinger die weniger schlechte Mannschaft zweier ganz schlechten Teams." Die SG HCL ist jetzt Tabellenneunter und hat zwei Punkte Vorsprung gegenüber dem SV Magstadt. Der VfL Pfullingen und die HSG Albstadt stehen als Absteiger fast so gut wie fest. Drei Mannschaften steigen ab.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Hans-PeterWeber, Imanuel Fahrer (12/1), Norbert Kost (1), Benjamin Binder (2), Dominic Klotz (1), Eric Hammes, Daniel Zamojski, Tobias Olsen (8), Tobias Müller (4), Daniel Kollitz (8).
Nagolder im Kreisderby klar überlegen
VfL Nagold – SG Hirsau/Calw/Bad-Liebenzell II 33:21 (13:8). Im Nagoldtalderby der Handball-Bezirksklasse Achalm-Nagold hat der VfL Nagold einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.Für die zweite Garnitur der SG HCL dürfte dagegen der Abstieg aus der Bezirksklasse so gut wie besiegelt sein. "Wir können nicht mehr direkt absteigen und wollen jetzt noch die Relegation umschiffen", erklärte der Nagolder Trainer Uwe Reime nach dem Spiel. Nach dem Kantersieg gegen den Lokalrivalen können die Nagolder nun auf jeden Fall deutlich entspannter in die letzten beiden Spiele gehen. "Wir haben den Gegner heute regelrecht überrannt", freute sich Uwe Reime darüber, dass die Mannschaft seine Vorgaben umsetzen konnte und von Anfang an mächtig aufs Tempo drückte. Bis zum 8:6 konnten die Gäste in der Bächlenhalle zwar mithalten, doch dann legten die Hausherren bis zum Pausenpfiff auf 13:8 vor. Hoch motiviert kamen die Nagolder aus der Kabine und bauten ihren Vorsprung konsequent aus. So stand es schnell 16:8 und beim 24:11 führte der VfL Nagold sogar mit 13 Toren. In der restlichen Spielzeit konnte dieser deutliche Vorsprung erfolgreich verwaltet werden. Für die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell ist der Kampf um den Klassenverbleib bei vier Punkten Rückstand damit praktisch verloren. Der Weg der Mannschaft HCL II von Trainer Andreas Rohr führt in die Kreisliga. Die Niederlage im kreisinternen Vergleich beim VfL Nagold war dabei nicht mehr entscheidend. VfL Nagold: Steven Springer, Tim Ellenberger (Tor), Moritz Merkle (4), Viktor von Wachter (6), Jonas Rink (1), Tobias Hück (2), Carsten Tietze (9/2), Daniel Hampel (2), Daniel Mast (5), Maximilian Hammann, Benjamin Mutz (1) Uli Ellenberger (3).
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Christian Rostin und Andreas Rohr im Tor, Matthias Kirchherr (1), Angelo Bartolotta, Klaus Gigl (3), Markus Baumann (2), Jeremias Bernhardt (1), Michael Kraut (3), Carsten Berkemer (2), Christian Olsen, David Löwe (2), Thomas Lau (2), Kay Korte (2), Ralf Illg (3/1).
Nagolder Frauen landen Derbysieg
(vh). VfL Nagold – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 24:20. Die dritte Niederlage in Folge kassierten die Frauen der SG HCL im Derby der Bezirksklasse. Letztlich gab die bessere Personaldecke den Ausschlag zugunsten des VfL Nagold, der den Gästen kämpferisch einen Tick voraus war. Aus Nagolder Sicht ragte Isabelle Nicoletta mit acht Treffern heraus, zumeist erzielt durch Tempogegenstöße. Die Gäste, mit nur einer Wechselspielerin angetreten, mussten die Gastgeberinnen kurz nach der Halbzeit mit drei Treffern davon ziehen lassen. Diesen knappen Vorsprung gaben die Nagolder nicht mehr preis und revanchierten sich für die im Hinspiel erlittene Niederlage. Die Gäste enttäuschten keinesweg und mussten dennoch eine knappe Niederlage hinnehmen.
Peter Zamojski fordert Sieg beim Schlusslicht in Pfullingen

HCL-Trainer Peter Zamojski will auf gar keinen Fall mit leeren Händen dastehen. Foto: Stark
Von Volker Haag
VfL Pfullingen II – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag, ab 18 Uhr). In der vorletzten Auswärtspartie der zu Ende gehenden Landesligasaison treffen die Handballer der SG auf das Tabellenschlusslicht Pfullingen und wollen mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach bringen. Wenn nicht beim Schlusslicht, wo dann? Die Pfullingen stehen zwar mit dem Rücken zur Wand und sind auf jeden Zähler angewiesen, doch die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell sollte sich keine Blöße geben und endlich wieder einmal auswärts punkten. Die in dieser Saison in des Gegners Halle meist so zahnlosen Nagoldtäler wollen unbedingt den zweiten Auswärtserfolg in der laufenden Saison. Nach der kämpferisch als auch spielerisch guten Darbietung beim Heimerfolg gegen den SV Magstadt stehen die Zeichen gut für die Mannschaft von Trainer Peter Zamojski. Dieser hat seine Spieler eindringlich auf die Partie am morgigen Samstag in Pfullingen einstimmt. "Wir wollen die Aufgabe mit voller Konzentration angehen und die Punkte mit nach Hause nehmen." Der VfL Pfullingen wartet seit sieben Partien auf einen doppelten Punktgewinn. Sollten die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell ihren zweiten Auswärtserfolg der Saison beim Tabellenschlusslicht feiern, gingen die Lichter beim Gastgeber wohl vollends aus. HCL-Trainer Peter Zamojski wird wie gegen Magstadt der identischen Mannschaft sein Vertrauen schenken und hofft, dass seine Mannschaft von Anfang an hellwach ist. "Wenn es uns gelänge, den Gastgebern schon frühzeitig davonzuziehen, glaube ich nicht dass die Gastgeber uns gefährlich werden können." Das Hinspiel konnten die Nagoldtäler relativ souverän mit 32:26 Toren zu ihren Gunsten entscheiden.
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Kreis-Derby in der Bächlenhalle
(vh). VfL Nagold – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag, 18 Uhr Bächlenhalle). Die Handballfrauen der SG HCL haben sich in den vergangenen Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert und werden in der Tabelle der Bezirksklasse weiter nach unten durchgereicht. Gut möglich, dass wenn sich die Mannschaft von Rolf Römer nicht auf ihre Stärken besinnt, am Ende sogar nur der vorletzte Tabellenplatz bleibt. Unter dem Strich darf auch diese Saison als enttäuschend bezeichnet werden. Der Zug ganz nach vorne ist für das Team von Trainer Rolf Römer nach drei Niederlagen in Folge in der entscheidenden Phase der Saison abgefahren. Der VfL Nagold dagegen freut sich über Platz drei und möchte diese Position im Kreis-Derby auch verteidigen. Die Nagolder haben von den bisherigen sieben Heimspielen sechs zu ihren Gunsten entscheiden können. Einmal gab es eine Punkteteilung.
VfL Nagold Favorit im Kellerderby
Von Uwe Priestersbach und Volker Haag
VfL Nagold – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II (heute 20 Uhr Bächlenhalle). Im Nagoldtalderby der Handball-Bezirksklasse Achalm Nagold geht es in erster Linie um den Klassenerhalt.Während die zweite Garnitur der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell nach den jüngsten Niederlagen nur noch theoretische Chancen auf den Verbleib in der Liga hat, könnte der VfL Nagold mit einem Sieg eventuell schon vorzeitig das rettende Ufer erreichen. "Der Sieg im Lokalderby wäre ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt", sagt der Nagolder Trainer Uwe Reime, der in der vergangenen Saison noch Trainer der Landesliga-Mannschaft der SG HCL war. Er rechnet mit durchaus heiß umkämpften 60 Spielminuten.Uwe Reime hofft, dass seine Spieler das große Kämpferherz auspacken und das Feld als Sieger verlassen. Allerdings ist er auch gespannt, wer beim Lokalrivalen aufläuft und befürchtet: "Die werden sich denen einen oder anderen alten Hasen ausgraben". Auf Nagolder Seite ist klar, dass Markus Künert krankheitshalber nicht an Bord ist, während hinter dem Einsatz von Tobias Karl noch Fragezeichen stehen. Nur bei einem Sieg können sich die Gäste noch geringe Chancen auf eine weitere Zugehörigkeit zur Bezirksklasse ausrechnen. HCL-Trainer Andreas Rohr glaubt aber, dass seine Mannschaft im Derby alles geben wird, um die Partie erfolgreich zu gestalten. "„Wir werden uns im Derby 100-prozentig reinhängen und noch einmal alles geben. Wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis zu den Nagoldern und ihrem Trainer Uwe Reime." Verzichten muss Andreas Rohr im Spiel der letzten Chance seiner Mannschaft auf Schlussmann Hans-Peter Weber und auf Jochen Ayasse, die beide im Skiurlaub weilen verzichten. Dafür sind Ralf Illg und Klaus Gigel wieder einsatzbereit. In der Hinrunde hatte sich die Nagolder nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte (11:11) am Ende mit 24:21 Toren durchgesetzt.
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Ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SV Magstadt (17:16) 32:29. Das war seit langem endlich mal wieder ein Handballspiel so ganz nach dem Geschmack der Anhänger der Landesliga-Handballer der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. Im Heimspiel in Bad Liebenzell gegen den SV Magstadt feierte der Gastgeber nicht nur den achten Saisonerfolg, sondern legten damit auch den Grundstein für ein weiteres Jahr Landesligazugehörigkeit. In der packenden Partie zweier gleichwertiger Mannschaft waren zwei Spielsituationen ausschlaggebend für den Ausgang der Partie. Eine viertel Stunde vor dem Spielende handelte sich der baumlange Magstadter Kreisläufer seine dritte Zeitstrafe ein und wurde vom Spiel ausgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt stand die Partie auf Messers Schneide. HCL-Trainer Peter Zamojski beorderte beim Stande von 28:28 seinen Sohn Daniel mit der Aufgabe den starken linken Rückraumspieler Konstantin Geiss in Manndeckung zu nehmen. Dieser taktische Zug behagte den Gästen gar nicht und sollte sich als Spiel entscheidend erweisen. Beiden Mannschaften die Wichtigkeit der Partie deutlich anzumerken. Nach schwachen Beginn kämpfte sich die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell schnell ins Spiel zurück und lag nach knapp 20 Minuten immer mit ein bis zwei Toren in Führung. Angetrieben vom gut aufgelegten Daniel Kollitz ließ die SG HCL nichts anbrennen. Bei Halbzeit stand eine knappe 17:16-Führung auf der Anzeigetafel. Nach dem Wechsel sah es kurzzeitig danach aus, als ob sich das Team von Trainer Peter Zamojski nach einer doppelten Zeitstrafe der Gäste etwas absetzen könnte. Doch der Vorsprung von vier Toren (23:19) wurde von den Gästen kurze Zeit später zum 25:25 ausgeglichen. In der spannenden Schlussphase gab die SG HCL den Sieg nicht mehr aus der Hand. Am kommenden Samstag kann die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell beim neuen Tabellenschlusslicht in Pfullingen einen weiteren Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt machen.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Andreas Rohr, Imanuel Fahrer (9/1), Benjamin Binder (2), Dominic Klotz (2), Erik Hammes, Daniel Zamojski (1), Tobias Olsen (4), Tobias Müller (7/6), Daniel Kollitz (7).
Abstieg aus der Bezirksklasse so gut wie besiegelt
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – SV Magstadt II (10:14 ) 18:26. Die Handballer des Tabellenschlusslichtes der Bezirksklasse Achalm Nagold kassierten gegen den Zweiten aus Magstadt die zu erwartende Heimniederlage, verkauften sich aber teurer, als es das Ergebnis vermuten lässt. Der erneute Ausfall der Rückraumachse erwies sich als zu großes Handicap. Drei Spieltag vor Saisonende ist der Klassenerhalt zwar rechnerisch noch machbar, aber HCL-Trainer Andreas Rohr weiß, dass sein Team sich langsam mit der Tatsache anfreunden muss, kommende Saison in der Kreisklasse zu spielen. "Heute wäre gegen Magstadt mehr möglich gewesen, wenn mir mein Rückraum zur Verfügung gestanden hätte. Meine Mannschaft hat dennoch gut gekämpft, und wir werden uns auch in den restlichen drei Spielen noch voll reinhängen." Die harte Gangart des Gegners fordert seine Opfer. Gerhard Weber zog sich eine Platzwunde am rechten Auge zu, auch Carsten Berkemer verletzte sich.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Hans-Peter Weber, Christian Rostin, Matthias Kirchherr (2), Michael Kraut (7), Jeremias Bernhardt (2/1), Jochen Ayasse (1), Carsten Berkemer (1), Gerhard Weber (2/2), Kai Korte (3), Jürgen Schlegel, Christian Olsen.
Sportgericht: Zwei Punkte nach Schwenningen
(ark). Die Landesliga-Handballer der TG Schwenningen sind per Sportgerichtsurteil im Kampf um den Klassenerhalt zu zwei nicht eingeplanten und daher überraschenden Punkten gekommen und haben damit den Tabellenplatz mit der SG Hir- sau/Calw/Bad Liebenzell getauscht. Die Schwenninger sind mit 15:21 Punkten jetzt Achter, die SG HCL, die mitten im Abstiegskampf steckt, ist auf Rang neun (14:22) zurückgerutscht. Beim 35:23-Heimsieg des Spitzenreiters SG H2Ku Herrenberg II gegen die Schwenninger hatten die Herrenberger einen Spieler eingesetzt, der zu diesem Zeitpunkt keine Spielberechtigung hatte. Das Sportgericht wertete die Begegnung mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten für die Herrenberger als verloren. An der Konstellation an der Tabellenspitze der Landesliga ändert sich dadurch aber nichts. Die SG H2Ku Herrenberg II, die bislang 17 Siege und eine Punkteteilung vorweisen konnte, führt nach dem Sportgerichtsurteil die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an, zuvor waren es deren sieben. Vor dem Spiel heute Abend gegen den SV Magstadt steht die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell damit noch etwas mehr unter Druck.
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Frauen zurück in Erfolgsspur?
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SV Magstadt (Samstag, 18 Uhr Reuchlin Sporthalle Bad Liebenzell). Nach zwei Niederlagen und drei Wochen Spielpause greifen die Handballfrauen der SG HCL wieder ins Spielgeschehen der Bezirksklasse ein. Das Heimspiel gegen den Tabellenachten aus Magstadt dürfte für den Tabellenvierten alles andere als ein Selbstläufer werden, da die Trainingstätigkeit in den letzten Wochen nicht nur wegen den närrischen Tagen ins Stocken geraten ist. Dennoch, bei einem Heimsieg winkt Platz drei. "Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Magstadt verlief alles andere als optimal. Ich weiß nicht, wie sich dies auf unser Spiel auswirken wird." Der SV Magstadt hat das Hinspiel knapp zu seinen Gunsten entschieden. Die Spielerinnen der SG HCL werden heute Abend sicherlich alles daran setzen, den Spieß umzudrehen. Bei diesem Unterfangen fehlen wird Torfrau Sina Maidorn, dafür wird die A-Jugendliche Nina Preuß in den Frauen-Kader nachrücken. Unklar ist, ob Lisa Mienhardt spielen kann. Sie hatte sich eine Fingerverletzung zugezogen.
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Schlüsselspiel im Landesliga-Endspurt

Die SG HCL steht gegen den SV Magstadt vor einer schwierigen Aufgabe. Foto: Stark
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SV Magstadt (Samstag 20 Uhr Reuchlin Sporthalle Bad Liebenzell). Für Spannung ist im Liga-Endspurt der Landesliga Staffel 3 gesorgt – mehr als es HCL-Trainer Peter Zamojski lieb sein dürfte. Mit einem Sieg könnte sich die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell im Heimspiel gegen den SV Magstadt wieder etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Im Duell der beiden Tabellennachbarn würde eine Niederlage im Umkehrschluss die Situation um den Klassenerhalt für das Team aus dem Nagoldtal weiter verschärfen. Aus dem Hinspiel sollte die Mannschaft von Coach Peter Zamojski ihre Lehren gezogen haben, als die Nagoltäler bei der 21:45 Abreibung ihre höchste Saisonniederlage einstecken mussten. "Wir wurden im Hinspiel phasenweise von den Magstädtern richtig vorgeführt. Speziell ihr linker Rückraumspieler ist mir bleibend in Erinnerung geblieben. Den müssen wir unbedingt in den Griff bekommen." Peter Zamojski weiß sehr wohl, dass die Partie für beide Mannschaften fast schon so etwas wie Endspielcharakter hat. "In der Endphase der Saison zählt jeder Punkt. Wir wollen natürlich die Partie gegen Magstadt unbedingt für uns entscheiden." Peter Zamojski hofft, dass Rückraumspieler Tobias Müller, den er zuletzt gegen den Tabellenführer aus Sindelfingen so schmerzlich vermisst hat, wieder einsatzbereit sein wird, um nicht wieder seine Mannschaft auf mehreren Positionen umzubauen.
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HCL-Zweite steht vor Abstieg in die Kreisliga
Michael Kraut, SG HCL II: Noch ist der Klassenerhalt theoretisch machbar. Foto: Kraushaar
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – SV Magstadt II (Samstag, 16.15 Uhr Reuchlin Sporthalle Bad Liebenzell). Totgesagte leben bekanntlich oft länger als man es glaubt. Ob dies auch für die Bezirksklassen-Handballer der SG HCL nach dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten noch gilt, ist eher unwahrscheinlich. Zum einen waren die Magstadter in der jüngsten Vergangenheit Angstgegner der Gastgeber, zum anderen dürfen sich die Gäste keinen Ausrutscher mehr leisten, wollen sie am Tabellenführer Sindelfingen dran bleiben. Die Gastgeber brauchen in den letzten vier Spielen ein kleines Wunder um die Klasse noch zu erhalten. Bei vier Punkten Rückstand auf den vorletzten Tabellenplatz geht HCL-Trainer Andreas Rohr die Aufgabe realistisch an. "Für uns wird es ganz schwer etwas zu holen, da ich auch personell auf einige Spieler verzichten muss. Wir werden dennoch alles versuchen um die Klasse zu erhalten."
Klare Niederlage gegen Tabellenführer aus dem Gäu
Die Gäste waren nicht zimperlich, wenn es darum ging, die HCL-Spieler in ihrem Wirkungskreis einzuschränken, Foto: Kraushaar
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SG H2Ku Herrenberg II 22:32 (10:12). Achtbarer als es das Ergebnis vermuten lässt haben sich die Landesliga-Handballer der SG HCL im Duell mit dem Tabellenführer aus Herrenberg geschlagen. Nach den ersten 30 Minuten war das Spiel nicht nur vom Ergebnis (10:12) noch völlig offen. Das Gastgeberteam stand hinten kompakt und lag schnell mit zwei Treffern in Führung. Bedingt durch eine Zeitstrafe der Einheimischen gelang den Herrenbergern fünf Treffer in Folge. Die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell, die vor dem Spiel durch den kurzfristigen Ausfall von Tobias Müller auf der Rückraumposition Umstellung vornehmen musste, kämpfte sich aber wieder bis auf ein Tor heran. Daniel Zamojski rückte an den Kreis, für ihn nahm Dominic Klotz dessen Außenposition ein. Bis zur Pause war die Welt aus Sicht der Gastgeber noch alles in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel musste die SG HCL nicht nur gegen die Mannschaft der Herrenberger ankämpfen, immer wieder war es das Schiedsrichtergespann, das mit seinen eher einseitigen Entscheidungen spürbaren Unmut auch beim Publikum verursacht hat. "In der zweiten Halbzeit haben wir sieben gegen neun gespielt. Meine Jungs waren verzweifelt, da die Schiedsrichter uns mit ihren Entscheidungen immer wieder benachteiligt haben", ärgerte sich HCL-Trainer Peter Zamojski. Eine Zeitstrafe nach der anderen wurden gegen die SG HCL ausgesprochen, kurzzeitig standen die Gastgeber sogar mit zwei Mann weniger auf dem Spielfeld. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste aus dem Gäu von 15:13 auf 20:13 davon zogen. Peter Zamojksi versuchte zwar die nummerische Unterlegenheit mit der Herausnahme seines Torhüter Jürgen Kost zugunsten eines weiteren Feldspielers auszugleichen, aber die Herrenberger ließen sich diesen diesen klaren Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Lobenswert war dennoch, dass sich die Mannschaft der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell bis zum Schluss unter diesen Umständen nicht aufgegeben hat. Peter Zamojski: "Meine Jungs haben heute einen tollen Fight abgeliefert und bis zum Schluss alles gegeben. Jetzt gilt unser ganzes Augenmerk auf unser nächstes Heimspiel gegen Magstadt. Das müssen wir gewinnen." Rein tabellarisch hatte die zu erwartende Niederlage der SG HCL keine Auswirkungen, da am Wochenende auch die Konkurrenz Federn lassen musste.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Andreas Rohr, Imanuel Fahrer (8/2), Norbert Kost (5), Dominic Klotz (1), Erik Hammes, Daniel Zamojski (1), Tobias Olsen (3), Daniel Kollitz (4).
Black-out nach der Pause kostet möglichen Punkt
(vh). SG Hirsau/Calw-Bad Liebenzell – VfL Sindelfingen 14:22 (10:8). Die Bezirksklassen-Handballer der SG HCL steuern nach der Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Sindelfingen dem Abstieg entgegen. Der Rückstand auf den Tabellenvorletzten aus Nebringen ist vor den restlichen vier Partien bereits auf vier Punkte angewachsen. Im Spiel gegen das Spitzenteam aus Sindelfingen war in erster Linie die Phase kurz nach der Halbzeit, als die Mannschaft von Trainer Andreas Rohr 13 Minuten lang keinen Treffer erzielen konnte, für die Niederlage verantwortlich. Hierbei gaben die Gastgeber ihren Halbzeitvorsprung (10:8) preis und lagen anschließend fast hoffnungslos mit 10:15 zurück. Andreas Rohr: "In der ersten Spielhälfte hatten wir das Spiel im Griff und haben die Sindelfinger mit unserer couragierten Spielweise überrascht. Nach der Pause war die Phase, als wir lange Zeit nicht getroffen haben, entscheidend. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass wir praktisch ohne Rückraum gespielt haben, da auch noch Stefan Freytag kurzfristig ausgefallen ist."
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Rohr: Wir sind nicht chancenlos
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – VfL Sindelfingen (Samstag, 18 Uhr Reuchlin-Sporthalle in Bad Liebenzell). Die Bezirksklassenhandballer der SG HCL empfangen am Wochenende den Tabellenführer aus Sindelfingen. Dem Tabellenletzten helfen in der aktuellen Situation zwar nur Siege weiter, doch gegen die Sindelfinger wäre man im Lager des Gastgebers auch mit einem Teilerfolg mehr als zufrieden. Vergleicht man die Ergebnisse der beiden Mannschaften in den vergangenen Wochen, dann wird die Favoritenstellung des Spitzenreiters aus Sindelfingen richtig deutlich. Dennoch, Kopf in den Sand stecken ist auch in einer schwierigen Situation nicht die Sache von HCL-Trainer Andreas Rohr, auch wenn morgen der Spitzenreiter in Bad Liebenzell zu Gast ist und seine Mannschaft eine Woche später zu dessen härtestem Verfolger, zum SV Magstadt fährt. Andreas Rohr sieht seine Mannschaft nicht von vornherein auf verlorenem Posten. "Zu Hause haben wir auch gegen den Tabellenführer eine Chance, da wir in der Vergangenheit gegen die immer gut ausgesehen haben."
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Dicker Brocken für HCL-Landesligateam

Peter Zamojski: Ein Sieg gegen den Tabellenführer aus Sindelfingen käme jetzt genau zur rechten Zeit. Foto: Stark
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – H2Ku Herrenberg II (Samstag 20 Uhr Reuchlin-Sporthalle Bad Liebenzell). Am Wochenende wartet mit dem Tabellenführer aus Herrenberg auf die Landesligahandballer des HCL eine von der Papierform nur sehr schwer lösbare Aufgabe. Die Handballer aus dem Gäu haben im bisherigen Saisonverlauf mit Ausnahme einer Punkteteilung in Pfullingen alle Spiele in meist eindrucksvoller Art und Weise für sich entscheiden können. SG-Trainer Peter Zamojski räumt seiner Mannschaft zwar nur eine Außenseiterchance ein, doch diese würde e nur zu gerne nutzen. "Nur wenn wir einen sehr guten Tag erwischen, können wir gegen den Tabellenführer bestehen. Ich denke aber, dass wir eine der wenigen Mannschaften in der Liga sind, die dazu imstande sind." Grundvoraussetzung dafür ist aber nach Ansicht des Trainer eine gut funktionierende Abwehrformation und ein sehr guter Tag von HCL-Torwart Jürgen Kost. Über die Faschingstage hat der Tabebellensiebte dosiert trainiert, um den Kopf frei zu bekommen für den Endspurt der Saison. Dass die Nagoldtäler an einem guten Tag fast jedes Team speziell zu Hause bezwingen können hat der Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten aus Rietheim-Weilheim Anfang des Jahres gezeigt. Die Herrenberger haben eine wohl noch stärkere Mannschaft, wobei der eine odere Spieler der Landesligamannschaft schon in der 3. Liga Spielerfahrung sammeln konnte. "Die sind in der Breite so gut besetzt, dass sie munter durchwechseln können, ohne dass es zu einem Leistungsabfall kommt", weiß Peter Zamojski um die Qualität des Gegners aus dem Gäu. Erfreulich für ihn und die Mannschaft ist die Rückkehr des zuletzt verletzten Trainer-Sohns Daniel Zamojski. "Wir haben in unseren Trainingseinheiten auch wieder unser Außenspiel forciert: Ich erhoffe mir mit dem Einsatz meines Juniors, dass wir den Tabellenführer vielleicht etwas ärgern können." Ein Punktgewinn gegen den Klassenprimus käme dennoch einer größeren Überraschung gleich. Peter Zamojski weiß, dass seine Mannschaft sich auf einem sehr schmalen Grad bewegt. "Wir können die Tabellen lesen. Die Punkteabstände am Tabellenende sind weiterhin so knapp, dass wir am Wochenende drauf gegen Magstadt unbedingt gewinnen müssen." Doch jetzt gilt noch die volle Konzentration dem Tabellenführer.
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Niederlage beim Tabellenzweiten
Von Volker Haag
TSG Reutlingen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 25:21 (12:11). Der Abwärtstrend der Handballfrauen der SG HCL in der Bezirksklasse hält weiter an. In Reutlingen kassierte das Team von Trainer Rolf Römer die zweite Niederlage in Folge und ist damit auf Tabellenplatz vier abgerutscht. Der Kontakt zu den Aufstiegsplätzen ist jedoch nicht abgerissen, da sowohl Tabellenführer Spvgg Renningen als auch der VfL Nagold und der TV Großengstingen II Federn lassen mussten. Die SG HCL, die nur zwei Spielerinnen auf der Bank hatte, erwischte beim starken Aufsteiger in Reutlingen einen guten Start. Nach rund einer Viertelstunde stand es 7:3 für die Gäste. Als die zu Beginn offensiv deckenden Reutlinger auf ihre normale Abwehraufstellung (5:1) umstellten, kamen die Nagoldtäler aus dem Rhythmus und gaben ihren Vorsprung auch aufgrund der Tatsache recht schnell preis, dass die Auswechselbank schwach bestückt war. Die beiden A-Jugendlichen Jamie Nofsinger und Nina Preuß waren erst in der zweiten Hälfte vor Ort. Zur Halbzeit lag die TSG Reutlingen mit einem Treffer in Führung. Nach der Pause zog der Aufsteiger Tor um Tor davon. Eine Viertelstunde vor Schluss war die Partie beim Stande von 20:14 entschieden, da auch der Schiedsrichter zweierlei Maß bei den Strafzeiten anlegte. "Der Schiri hat bei den hart spielenden Reutlingern viel mehr zugelassen, als bei uns. Das zeigt ganz klar die Strafzeitenbilanz" Im Endspurt kämpften sich die Gäste zwar noch auf drei Tore heran, aber unterm Strich bleibt ein verdienter Erfolg der TSG Reutlingen, die damit den zweiten Tabellenplatz erobert haben. Der Ausblick für die letzten vier Saisonspiele fällt indes nicht so rosig aus, da die Formkurve der Nagoldtäler aus unerklärlichen Gründen nach unten zeigt. Die drei Wochen Spielpause sollte der Tabellenvierte nutzen in sich zu gehen und Ursachenforschung zu betreiben.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Eva Nonnenmacher, Nina Preuß, Yvonne Gigl, Simone Mienhardt (4/1), Daniela Soulier (1), Peggy Klaus, Carolin Mienhardt (3), Michaela Malandra-Mienhardt (4), Karina Kugele, Lara Hihn-Schüller (6), Jamie Nofsinger (2). Strafzeiten: 1/5.
"Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt"
In der Defensive ließ die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell beim Gastspiel in Holzgerlingen zeitweise nur wenig zu Foto: Stark
Von Volker Haag
HSG Schönbuch II – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenz. 32:31 (18:17). "Nach dem Spielverlauf hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt", ärgerte sich Peter Zamojski, Trainer der HCL-Landesliga-Handballer, über die Niederlage in Holzgerlingen. Die Begegnung stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Das Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe war von Spannung geprägt. Die Gäste aus dem Nagoldtal erwischten den etwas besseren Start und lagen nach knapp 20 Minuten mit vier Treffern (14:10) in Führung, als sie sich ihre erste Schwächephase hatten. Die HSG Schönbuch II tat sich mit der gut funktionierenden 6:0-Deckung der Gäste sehr schwer, machte innerhalb kurzer Zeit beim 16:16 den Rückstand wieder wett. "Die HSG Schönbuch ist mit ihren Hüftwürfen immer besser zum Zug gekommen. Das hat uns ein Stück weit moralisch etwas zurück geworfen", so Peter Zamojski. Zur Halbzeit lag der Gastgeber eher glücklich mit einem Treffer in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang dem HCL wieder der bessere Start, und nach drei Treffern in Folge sah es beim 20:18 ganz gut aus. Doch die nächste längere Schwächephase ließ nicht auf sich warten. Technische Fehler und Ballverluste bestraften die Gastgeber zum Zwischenstand von 25:20 aus Sicht der HSG. Peter Zamojski nahm seine zweite Auszeit, seine Mannschaft rappelte sich auf. Eine Minute vor dem Spielende lag die HSG Schönbuch II beim 31:30 mit einem Treffer in Führung, die SG HCL war in Ballbesitz. Norbert Kost übernahm Verantwortung, doch sein Versuch, die Partie auszugleichen, scheiterte. Auf der Gegenseite erzielte das Gastgeberteam das vorentscheidende 32:30. Kurz vor dem Spielende gelang Daniel Kollitz mit seinem zehnten Treffer nur noch Ergebniskorrektur zum 31:32. Unter dem Strich bringt die knappe Niederlage nach 60 aufregenden Minuten in der Schönbuchsporthalle in Holzgerlingen die Mannschaft der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell wieder in größere Abstiegsnöte. Die Tatsache, dass nach einer Woche Spielpause der nächste Gegner der Tabellenführer H2Ku Herrenberg II ist, macht die Sache für Peter Zamojski und seine Spieler nicht eben einfacher.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Hans-Peter Weber, Jürgen Kost, Imanuel Fahrer (6/2), Tobias Müller (6/1), Daniel Kollitz (10), Tobias Olsen (5), Benjamin Binder (1), Norbert Kost (1), Erik Hammes, Dominic Klotz (1).
Erfolg kostet Leistung
(vh). TSG Reutlingen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Samstag, 17 Uhr, Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen). Die Siegesserie der Bezirksklasse- Handballfrauen des HCL ist gegen die SG Tübingen zu Ende gegangen. Das Team von Rolf Römer hat damit eine gute Chance verpasst, sich fürs Saisonfinale eine noch bessere Ausgangsposition im Aufstiegsrennen zu verschaffen. Schon beim knappen Heimsieg gegen Leonberg-Eltlingen hat Römer einen Leistungsknick festgestellt, der wie so oft seine Ursache im mentalen Bereich hat: "Meine Mannschaft hat offensichtlich ein Problem damit, dass wir jetzt wieder ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können. Sofort ist die Lockerheit weg und wir finden nicht mehr zu unserem Spiel." Rein tabellarisch haben die Nagoldtäler noch alle Chancen. Beim Aufsteiger Reutlingen wartet ein Gegner, der zuletzt in drei von vier Spielen verlor. Personell muss Rolf Römer auf seine Linksaußen Lisa Mienhardt verzichten, die sich im Training einen Fingerbruch zugezogen hat. Für den Rest der Saison hat sich Silke Nothacker von der Mannschaft abgemeldet, die auch zur Freude ihre Mannschaftskameradinnen Mutterfreuden entgegensieht.
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Zamojski junior fehlt

Bei der HSG Schönbuch gefordert ist Landesligist Hirsau-Calw-Bad Liebenzell. Foto: Stark
(vh). HSG Schönbuch 2 – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Samstag, 17 Uhr, Schönbuchsporthalle Holzgerlingen). Spürbar war die Erleichterung im Lager der HCL-Landesliga-Handballer nach dem knappen Erfolg gegen Tabellenschlusslicht Albstadt. "Mit diesem Sieg haben wir uns etwas Luft in der Tabelle verschafft. Umso wichtiger wäre es in unserer Situation, wenn wir in Schönbuch mit einem Auswärtserfolg nachlegen könnten", meint Trainer Peter Zamojski, auch angesichts der Tatsache, dass man noch lange nicht durch ist. Nach der Partie in Schönbuch treffen mit Tabellenführer Herrenberg und Magstadt (Vierter) nämlich noch zwei absolute Spitzenteams auf den Tabellensechsten. Spielerisch müssen die zuletzt auswärts recht schwachen Gäste im Schönbuch aber zulegen, doch immerhin personell entspannt sich die Situation etwas. Daniel Kollitz und Christian Olsen dürften wieder von Anfang zur Verfügung stehen; auf die Dienste seines Sohnes Daniel als Linksaußen muss Zamojski aber noch verzichten. "Das Fehlen meines Sohnes schmerzt, da ich auf seiner Außenposition kaum Alternativen habe", so Zamojski, der mit mit einer ganz harten Nuss bei der HSG rechnet: " Mit einem Sieg sind die Schönbucher fast durch." Im Hinspiel gewann die SG 34:23.
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Erfolg kostet Leistung
(vh). TSG Reutlingen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Sonntag, 17 Uhr, Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen). Die Siegesserie der Bezirksklasse- Handballfrauen des HCL ist gegen die SG Tübingen zu Ende gegangen. Das Team von Rolf Römer hat damit eine gute Chance verpasst, sich fürs Saisonfinale eine noch bessere Ausgangsposition im Aufstiegsrennen zu verschaffen. Schon beim knappen Heimsieg gegen Leonberg-Eltlingen hat Römer einen Leistungsknick festgestellt, der wie so oft seine Ursache im mentalen Bereich hat: "Meine Mannschaft hat offensichtlich ein Problem damit, dass wir jetzt wieder ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können. Sofort ist die Lockerheit weg und wir finden nicht mehr zu unserem Spiel." Rein tabellarisch haben die Nagoldtäler noch alle Chancen. Beim Aufsteiger Reutlingen wartet ein Gegner, der zuletzt in drei von vier Spielen verlor. Personell muss Rolf Römer auf seine Linksaußen Lisa Mienhardt verzichten, die sich im Training einen Finger bruch zugezogen hat. Für den Rest der Saison hat sich Silke Nothacker von der Mannschaft abgemeldet, die auch zur Freude ihre Mannschaftskameradinnen Mutterfreuden entgegensieht.
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Teurer Sieg: zwei Mann ins Krankenhaus

Ralf Illg war viermal erfolgreich. Foto: Schwarzwälder-Bote
Von Volker Haag SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – TV Rottenburg 20:17 (10:8). Die Bezirksklassen-Handballer der SG HCL dürfen nach dem teuer erkauften Heimerfolg am Samstagabend in Bad Liebenzell gegen die Gäste aus Rottenburg weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Teuer erkauft wurde der Sieg deshalb, weil sich die SG-Akteure Bernd Braun und Thomas Wähner (Verdacht auf Kreuzbandriss) in der Schlussphase der Partie schwerere Verletzungen zuzogen und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Aber auch diese personellen Rückschläge steckte die an diesem Tag recht gut aufgelegte Heimmannschaft gut weg. Ausschlaggebend für den Sieg war ein überzeugend zwischen den Pfosten agierender Schlussmann Hans-Peter Weber und zwei Abwehrspieler in absoluter Bestform, Jochen Ayasse und Thomas Lau. Bei Halbzeit lag die HCL-Zweite bereits mit zwei Toren knapp, aber verdient in Führung. In der hektischen Schlussphase wurde die Partie nochmals richtig spannend, als zuest Bernd Braun (bewusstlos) und anschließend Thomas Wähner (Verdacht auf Kreuzbandriß) innerhalb kurzer Zeit verletzt ausfielen. Diese Schockstarre nutzten die Gäste zu einem Zwei-Tore-Vorsprung. Die SG HCL zeigt aber Moral und drehte den Rückstand dank zweier Treffer von Ralf Illg und Malte Korte aus der halbrechten Position in einen Vorsprung. Diesen gab sie bis zum Ablauf der Spielzeit nicht mehr aus der Hand.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Hans-Peter Weber, Andreas Rohr, Bernd Braun (1), Thomas Wähner (3), Klaus Gigl (1), Angelo Bartolotta (1), Ralf Illg (4/1), Jochen Ayasse (3), Stefan Freytag (5), Thomas Lau (1), Malte Korte (2).
Imanuel Fahrer macht Zittersieg in Unterzahl perfekt
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – HSG Albstadt 20:19 (11:10). Mit dem letzten Aufgebot haben sich die Landesliga-Handballer der SG HCL mit dem knappen Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Albstadt wieder etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Die Mannschaft von Trainer Peter Zamojski ging bei ihrem Erfolg an ihre Leistungsgrenze und darüber, da sie gegen das Tabellenschlusslicht aufgrund vieler Ausfälle nur mit einem Wechselspieler auf der Bank angetreten war. So war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft um Routinier Imanuel Fahrer von Peter Zamojski die Marschroute mit auf den Weg bekommen hatte, ihre eigenen Angriffe lange auszuspielen um das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Basierend auf einer recht gut funktionierenden 6:0-Deckung war die Partie über die ganzen 60 Minuten total ausgeglichen. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich entscheidend vom Gegner abzusetzen. Zur Halbzeit lag die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell mit 11:10 Toren in Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte es kurzzeitig den Anschein, dass sich die Heimmannschaft vom Tabellenschlusslicht beim Zwischenstand von 15:12 hätte absetzen können. Doch plötzlich ging gar nichts mehr. nach fünf Treffern der Gäste in Folge stand es plötzlich 15:17. Kurz zuvor hatte SG-Trainer Zamojski eine Auszeit genommen um den Gegner etwas aus dem Rhythmus zu bringen. Die Nagoldtäler kämpften sich mit einer tollen Moral wieder heran, und vier Minuten vor dem Spielende stand die Partie völlig ausgeglichen 17:17. Zwei Minuten vor dem Spielende handelte sich Benjamin Binder eine zwei Minuten Strafzeit ein, das bedeutete dass die SG HCL die Begegnung in Unterzahl beenden musste. Die Uhr in der Bad Liebenzeller Sporthalle zeigte exakt 29:08 Minuten, als Imanuel Fahrer in Unterzahl zum 20:19 traf. Die HSG Führung. Albstadt brachte für den Torhüter noch einen siebten Feldspieler aber die SG-Hintermannschaft stand auch wissend, dass sie sich wieder einmal auf ihren Keeper Jürgen Kost, der sehr gut hielt verlassen konnte. Zehn Sekunden vor Ablauf der Spielzeit gaben die Gäste bei einer hektischen Angriffsaktion den Ball aus der Hand. Damit stand der knappe Heimsieg des Gastgeberteams fest. Die Erleichterung im Lager der Gastgeber war deutlich spürbar.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Imanuel Fahrer (6/2), Benjamin Binder (3), Tobias Olsen (3), Tobias Müller (4/2), Daniel Kollitz (4), Stefan Freytag.
Klassenerhalt fraglich
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – TV Rottenburg (Samstag 18 Uhr Reuchlin-Sporthalle). Die Bezirksklassen-Handballer der SG HCL sind als Tabellenletzter in ihrer Heimpartie gegen den TV Rottenburg gehörig unter Zugzwang. Der Klassenerhalt hängt längst am seidenen Faden. Die Begegnung heute Abend ist eine Art Schlüsselspiel. Eine weitere Niederlage käme nach Ansicht von Trainer Andreas Rohr einer Vorentscheidung in Sachen Abstieg gleich, zumal der eine oder andere dicke Brocken erst noch kommt. "Wenn wir wieder verlieren sollten, glaube ich nicht mehr, dass wir die Klasse noch halten können, auch in Anbetracht unseres schweren Restprogramms." Nach dem Spiel gegen die Rottenburger warten auf die SG HCL II mit dem VfL Sindelfingen und dem SV Magstadt II die beiden Spitzenmannschaften der Bezirksliga. In diesen Begegnungen dürfte für die HCL-Zweite kaum etwas zu holen sein. Für das Spiel gegen die Rottenburger kann Andreas Rohr personell zumindest wieder auf die Dienste von Jochen Ayasse, Ralf Illg und Torhüter Hans-Peter Weber zurückgreifen. Dafür stehen die beiden Außenspieler Matthias Kirchherr und Jeremies Bernhardt nicht zur Verfügung.
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HCL-Frauen sind klarer Favorit
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SG Tübingen (Samstag, 16.15 Uhr Reuchlin-Sporthalle). Nach einer Woche Spielpause greifen die Handballfrauen der SG HCL wieder ins Spielgeschehen ein. Das Team von Trainer Rolf Römer geht als Tabellenzweiter gegen den aktuellen Tabellensiebten zwar als Favorit ins Spiel, doch es ist Vorsicht geboten. Bereits im Hinspiel musste sich der Aufstiegsaspirant mit einer Punkteteilung zufrieden geben. "Im Hinspiel haben wir uns ganz schlecht präsentiert und eine der schwächsten Partien der Saison abgeliefert. Dies sollte für uns eine Mahnung sein. Wir werden alles daran setzen, dies wett zu machen." Mit einer konzentrierten Leistung sollte dieses Vorhaben möglich sein in die Tat umzusetzen zumal personell alle Frauen bis auf Silke Nothacker an Bord sind. Im Kampf um die Meisterschaft haben die HCL-Frauen drei Minuspunkte Rückstand gegenüber dem Spitzenreiter, der Spvgg Renningen.
Gegen das Schlusslicht zählt nur ein Heimsieg

Imanuel Fahrer (vorne) und Benjamin Binder: Eine weitere Heimpleite wäre fatal. Foto: Stark
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – HSG Albstadt (Samstag 20 Uhr in der Reuchlin-Sporthalle Bad Liebenzell). Für die Landesliga-Handballer von Trainer Peter Zamojski darf des gegen das Tabellenschlusslicht aus Albstadt nur eine Devise geben: Es müssen auf jeden Fall zwei Punkte eingefahren werden. "Wir gehen mit der ganz klaren Erwartung in das Spiel gegen die Albstädter, dass wir die Partie gewinnen", sagt Peter Zamojski. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen die Spvgg Mössingen sind die Mannschaften am Tabellenende noch enger zusammen gerückt. Der HCL-Coach möchte sich daher erst gar nicht mit der Möglichkeit einer Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht beschäftigen. "Wir dürfen uns zu Hause keine Ausrutscher mehr erlauben, wenn wir in der Landesliga bleiben wollen. Wir werden den Gegner daher bestimmt auch nicht unterschätzen." Seine Mannschaft hat in den letzten beiden Wochen gut trainiert und am Zusammenspiel in der Offensive gearbeitet. "Wir müssen unbedingt wieder effektiver im Abschluss werden und am Wochenende wieder mehr Spielwitz an den Tag legen. Dann bin ich auch für das Spiel gegen Albstadt wieder optimistisch." Am kämpferischen Engagement und der eigenen Abwehrleistung hat es bei dem verlorenen gegangenen Spiel vor zwei Wochen gegen die Mössinger jedenfalls nicht gefehlt. Leer ausgegangen ist die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell auch im ersten Aufeinandertreffen mit der HSG Albstadt. Peter Zamojski möchte die Begegnung am morgigen Samstag aber nicht mit der damals vergleichen. "Albstadt hatte gegen uns zwei Neuzugänge aus dem Hut gezaubert, die das Spiel an diesem Tag mit entschieden haben. Dieser Überraschungseffekt fällt meiner Meinung nach weg, da wir nun auf diese beiden Spieler vorbereitet sind." Bis auf seinen Sohn (Nasen-Operation in dieser Woche) kann Peter Zamojski personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Das bedeutet, dass Dominic Klotz seiner Mannschaft hoffentlich helfen kann, den siebten Saisonerfolg einzufahren. Dieser könnte sich als Meilenstein in Sachen Klassenerhalt erweisen.
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Abstiegssituation spitzt sich nach Niederlage in Nebringen zu
(vh). SG Nebringen/Reusten II – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II 29:18 (14:8). War’s das schon aus Sicht des HCL in Sachen Klassenerhalt in der Bezirksklasse? So viel ist sicher: Die Mannschaft von Trainer Andreas Rohr hat inzwischen denkbar schlechte Karten im Kampf um den Klassenverbleib. Nach einer erneut kämpferisch und spielerisch schwachen Darbietung seiner Mannschaft war das Fazit aus Sicht des HCL-Trainers nach der Partie gegen den Mitabstiegskonkurrenten ernüchternd. "Ich bin total enttäuscht von meiner Mannschaft. Nebringen hat den Ernst der Lage besser erkannt und den Abstiegskampf angenommen. Meine Mannschaft hingegen nicht." Personell musste SG-Coach Andreas Rohr auf Ralf Illg und Jochen Ayasse verzichten, die in der Abwehrformation eigentlich unverzichtbar sind. Dazu musste Stefan Freytag kurzfristig absagen. In der ersten Spielhälfte konnte die HCL-Formation noch halbwegs mithalten, aber die am Ende klare Niederlage kündigte sich früh an: Allein 17 technische Fehler in 30 Minuten führten bereits zu einem klaren Rückstand von 8:14 Toren. Nach dem Seitenwechsel konnte der Rückstand nie unter sechs Tore verkürzt werden, unter dem Strich stand eine Niederlage mit elf Toren Differenz. Damit ist der Rückstand auf die Nebringer auf drei Punkte angewachsen.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Rohr, Rostin, Kraut (5), Berkemer (4), Gigel (1), Lau, Wähner (8/1), Bernhardt, Kircherr, Schlegel, Bartolotta.
Andreas Rohr erwartet klare Steigerung
(vh). SG Nebringen/Reusten II – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag 16.30 Uhr Sporthalle Nebringen). Die Luft für die Zweitvertretung der HCL-Handballer in der Bezirksklasse wird von Woche zu Woche immer dünner. Noch freilich ist nichts verloren, das Schlusslicht kann sich noch aus eigener Kraft retten. Nach der durchaus vermeidbaren Niederlage vor Wochenfrist gegen die Spvgg Mössingen II geht HCL-Trainer Andreas Rohr davon aus, dass die Mannschaft heute Nachmittag in Nebringen ganz anders auftreten wird. "Ich erwarte eine hundertprozentige Steigerung. Sicherlich wird es schwer, aber wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir punkten." Und dies sollte am besten gleich doppelt geschehen, um das Team des Gastgebers in der Tabelle gleich zu überholen. Mut machen sollte aus Sicht der Nagoldtäler das Hinspiel, das die Mannschaft von Andreas klar mit 31:18 Toren zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Leider aus Sicht des Tabellenschlusslichts fallen mit Abwehrchef Jochen Ayasse und Torwart Hans-Peter Weber zwei wichtige Akteure für die Partie in Nebringen aus. Dafür stehen Trainer Andreas Rohr mit Thomas Lau, Carsten Berkemer, Stefan Freytag und Torwart Christian Rostin wichtige Akteure wieder zur Verfügung.
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Zittersieg bringt Tabellenplatz zwei
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SG Leonberg/Eltlingen III 16:15 (9:7). Zittersieg für die Handballfrauen des HCL gegen die Gäste aus Leonberg-Eltlingen. Mit diesem Erfolg hat das Team von Trainer Rolf Römer den zweiten Platz in der Bezirksklasse mit mehr Glück als Geschick verteidigt. Durch die Niederlage von Mitkonkurrent TSG Reutlingen sind die Chancen in Sachen Relegationsplatz weiter intakt und dadurch gewinnt der schmeichelhafte Erfolg gegen den Tabellenvorletzten sogar noch an Bedeutung. Rolf Römer sprach auch von einem etwas glücklichen Sieg: "Meine Mannschaft hat wohl die Leonberger etwas auf die leichte Schulter genommen, auch wenn ich sie die ganze Woche davor gewarnt habe." Vor allem im Angriff kamen die HCL-Frauen nicht wie gewünscht zum Zuge. Nach schwachem Beginn und einer schnellen zwei Tore Führung der Gäste, kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und lagen zumeist mit einem Treffer in Führung. Nach der Pause war die Partie weiter völlig ausgeglichen. Kurz vor dem Spielende wähnten sich der HCL mit 17:15 in Führung. Der Schiedsrichter annullierte aber einen Treffer der Gastgeber. Zum Glück aus Sicht der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell konnten die Gäste mit ihrer letzten Aktion, einem Freiwurf, den Ausgleich nicht mehr erzielen. Die HCL-Mauer wehrte diesen ab.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Nonnenmacher, Gigl, Simone Mienhardt (3/1), Reich, Malandra-Mienhardt (2/1), Klaus, Maidorn, Poslovsky, Carolin Mienhardt (5), Kugele (2), Hihn-Schüller (2), Lisa Mienhardt (1), Nofsinger (1).
Enttäuschende Vorstellung
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – Spvgg Mössingen II 21:25(7:11). Die Abstiegsnöte der Zweitvertretung der SG HCL in der Bezirksklasse sind mit der vermeidbare Niederlage gegen die Mössinger noch größer geworden. Die SG-Formation präsentierte sich in weiten Phasen der Begegnung recht schwach, weshalb sich SG-Trainer Andreas Rohr ein Stückweit desillusioniert zeigte. "Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Das Spiel stand von Anfang an unter keinem guten Stern." Stefan Freytag hatte kurz vor dem Spiel absagen müssen, Michael Kraut war erst 15 Minuten nach Anpfiff in der Halle. Nach ausgeglichenem Beginn musste die SG HCL ständig einem Rückstand hinter herlaufen. Kein Spieler fand nur annähernd Normalform, wobei der Gegner aus Mössingen keineswegs überzeugte. Nach dem Seitenwechsel hat die SG HCL den Rückstand schnell auf zwei Tore verkürzt, anschließend geriet die Aufholjagd jedoch ins Stocken. Die Spvgg Mössingen nutzte die vielen Abspielfehler der Gastgebermannschaft zwar nicht in letzter Konsequenz, blieb aber immer mit zwei oder drei Toren in Führung.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Rohr, Weber, Kraut (4/2), Schlegel, Bartolatta (3), Illg (1), Bernhardt (1), Ayasse (4), Gigl (1), Kirchherr (1), Wähner (3 /1).
Ab sofort ist Abstiegskampf angesagt
Unsanfte Bodenlandung: Für Norbert Kost und seine Teamkameraden von der SG Calw/Hirsau/Bad Liebenzell ist es nach der Heimpleite gegen die Spvgg Mössingen im Abstiegskampf der Landesliga jetzt fünf Minuten vor zwölf. Foto: Stark
Von Volker Haag
SG Calw/Hirsau/Bad Liebenzell – Spvgg Mössingen 22:23 (10:9). Die Landesliga-Handballer der SG HCL stecken spätestens seit der Heimpleite am Samstagabend in Bad Liebenzell gegen den Tabellenvorletzten aus Mössingen mitten im Abstiegskampf.Ein Heimsieg gegen die Mössinger wäre zumindest kurzfristig einem Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt gleich gekommen, so aber hat sich die Situation am Tabellenende für den HCL nach der zweiten Niederlage in Folge nur noch weiter verschärft. Im kämpferischer Hinsicht hat sich die Mannschaft von HCL-Coach Peter Zamojski nichts vorzuwerfen, spielerisch dagegen hat vieles nicht geklappt. Dennoch war die Begegnung mit den Mössingern, die mit einer großen Fangemeinde angereist waren, von Anfang bis zum (bitteren) Ende völlig offen. Elf Sekunden vor Spielende lag die SG Calw/Hirsau/Bad Liebenzell mit einem Tor in Rückstand. Tobias Olsens letzter Abschlussversuch brachte zum Entsetzen der einheimischen Fans nichts mehr, so dass das HCL-Team wie bereits im Hinspiel mit leeren Händen da stand. Ausschlaggebend waren aus Sicht der Gastgeber zwei Dinge. Zum einen musste Peter Zamojski seine Mannschaft vor der Partie umbauen. Für seinen Sohn Daniel Zamojski rückte Norbert Kost auf die Außenposition, Daniel Zamojski dafür an den Kreis. Im Verlaufe der Partie stellten sich die beiden Außenspieler als große Schwäche im Spiel der Einheimischen dar, zumal Dominic Klotz einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. In Hälfte eins lag das Team des Gastgebers zumeist mit ein bis zwei Toren in Führung. Nach knapp zehn Minuten nahm Zamojski den Mössinger Spielmacher in Manndeckung, was diesem gar nicht behagen sollte. Die zweite Spielhälfte war weiter in erster Linie von Spannung geprägt. Die Zahl der Fehlversuche war auf beiden Seiten weiter immens hoch, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Letztlich gab die etwas bessere Bank der Gäste den Ausschlag für den knappen Erfolg. Peter Zamojski ärgerte sich nach der knappen Niederlage nicht nur über die zahlreichen technischen Fehler: "Was soll ich dazu sagen. Wir können nicht immer nur über den Kreis und den Rückraum kommen. Wir müssen auch von außen Tore machen. Wenn wir die nicht nicht machen, dann gewinnen wir auch die Spiele nicht." Mit diesem Sieg haben die Gäste den Abstand zur SG Calw/Hirsau/Bad Liebenzell, die am kommenden Wochenende spielfrei ist. auf zwei Punkte verkürzt. Das Team von Peter Zamojski greift erst in zwei Wochen wieder ins Geschehen ein. Im Heimspiel gegen die HSG Albstadt darf sich der HCL keinen weiteren Ausrutscher leisten.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Imanuel Fahrer (11/7), Christian Olsen, Norbert Kost (1), Benjamin Binder, Dominic Klotz (1), Daniel Zamojski (2), Tobias Olsen (2), Daniel Kollitz (5). Zeitstrafen: 4/2; Siebenmeter: 7/7 – 2/2.
Zittersieg bringt Tabellenplatz zwei
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SG Leonberg/Eltlingen III 16:15 (9:7). Zittersieg für die Handballfrauen des HCL gegen die Gäste aus Leonberg-Eltlingen. Mit diesem Erfolg hat das Team von Trainer Rolf Römer den zweiten Platz in der Bezirksklasse mit mehr Glück als Geschick verteidigt. Durch die Niederlage von Mitkonkurrent TSG Reutlingen sind die Chancen in Sachen Relegationsplatz weiter intakt und dadurch gewinnt der schmeichelhafte Erfolg gegen den Tabellenvorletzten sogar noch an Bedeutung. Rolf Römer sprach auch von einem etwas glücklichen Sieg: "Meine Mannschaft hat wohl die Leonberger etwas auf die leichte Schulter genommen, auch wenn ich sie die ganze Woche davor gewarnt habe." Vor allem im Angriff kamen die HCL-Frauen nicht wie gewünscht zum Zuge. Nach schwachem Beginn und einer schnellen zwei Tore Führung der Gäste, kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und lagen zumeist mit einem Treffer in Führung. Nach der Pause war die Partie weiter völlig ausgeglichen. Kurz vor dem Spielende wähnten sich der HCL mit 17:15 in Führung. Der Schiedsrichter annullierte aber einen Treffer der Gastgeber. Zum Glück aus Sicht der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell konnten die Gäste mit ihrer letzten Aktion, einem Freiwurf, den Ausgleich nicht mehr erzielen. Die HCL-Mauer währte diesen ab.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Nonnenmacher, Gigl, Simone Mienhardt (3/1), Reich, Malandra-Mienhardt (2/1), Klaus, Maidorn, Poslovsky, Carolin Mienhardt (5), Kugele (2), Hihn-Schüller (2), Lisa Mienhardt (1), Nofsinger (1).
Enttäuschende Vorstellung
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – Spvgg Mössingen II 21:25 (7:11). Die Abstiegsnöte der Zweitvertretung der SG HCL in der Bezirksklasse sind mit der vermeidbare Niederlage gegen die Mössinger noch größer geworden. Die SG-Formation präsentierte sich in weiten Phasen der Begegnung recht schwach, weshalb sich SG-Trainer Andreas Rohr ein Stückweit desillusioniert zeigte. "Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Das Spiel stand von Anfang an unter keinem guten Stern." Stefan Freytag hatte kurz vor dem Spiel absagen müssen, Michael Kraut war erst 15 Minuten nach Anpfiff in der Halle. Nach ausgeglichenem Beginn musste die SG HCL ständig einem Rückstand hinter herlaufen. Kein Spieler fand nur annähernd Normalform, wobei der Gegner aus Mössingen keineswegs überzeugte. Nach dem Seitenwechsel hat die SG HCL den Rückstand schnell auf zwei Tore verkürzt, anschließend geriet die Aufholjagd jedoch ins Stocken. Die Spvgg Mössingen nutzte die vielen Abspielfehler der Gastgebermannschaft zwar nicht in letzter Konsequenz, blieb aber immer mit zwei oder drei Toren in Führung.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II: Rohr, Weber, Kraut (4/2), Schlegel, Bartolatta (3), Illg (1), Bernhardt (1), Ayasse (4), Gigl (1), Kirchherr (1), Wähner (3 /1).
Zamojski fordert Herz und Leidenschaft

Nur keine weitere Pleite: Daniel Kollitz, Tobias Olsen und Daniel Klotz (von links) wollen ihre Teil dazu beitragen. Foto: Kraushaar
Von Volker Haag
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – Spvgg Mössingen (Samstag 20 Uhr der Reuchlin-Sporthalle Bad Liebenzell). Die Landesliga-Handballer von HCL-Trainer Peter Zamojski dürfen sich im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Tabellenelften aus Mössingen keinen Patzer erlauben.Noch besteht kein Grund zu übertriebener Sorge, doch im hinteren Tabellenbereich der Landesliga sind die Mannschaften dicht gedrängt, und die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell will unter allen Umständen vermeiden, den Abstiegsplätzen zu nahe zu kommen. Mit der jüngsten Niederlage in Fridingen sind die HCL-Spieler allerdings wieder in Zugzwang, zumal sie nach der Heimpartie eine Woche tatenlos zusehen müssen was die Konkurrenz macht. SG-Trainer Peter Zamojski ist sich dieser Gefahr bewusst. "Für uns und den Gegner ist dieses Spiel eminent wichtig. Ich hoffe und glaube, dass meine Mannschaft zu Hause wieder ganz anders auftreten wird und wir die notwendigen zwei Punkte am Samstag holen werden." Dafür ist es nach Ansicht von Zamojski aber unabdingbar, dass seine Spieler sich wieder an die Grundtugenden eines Handballspiels erinnern. "Meine Mannschaft muss wieder mit Herz und Leidenschaft agieren und nur mit einer hundertprozentigen Einstellung können wir gegen die Mössinger bestehen." Sicher ist, dass von Seiten des Gegners keine Gastgeschenke zu erwarten sind und zwei Dinge beim kommenden Gegner des HCL ins Auge fallen. Zum einen hat die Mannschaft des Trainergespanns Marco Grimm und Florian Seidel das Hinspiel knapp mit 34:33 zu ihren Gunsten entschieden, was Peter Zamojski immer noch ärgert. Zum anderen tun sich die Mössinger im Gegensatz zur SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell offenbar in der Fremde deutlich leichter, als zu Hause. Zuletzt holten die Mössinger bei den Spielen in Albstadt und bei der HSG Schönbuch vier Punkte. Vor heimischer Kulisse hatten die Mössinger in dieser Spielrunde bislang nur ein einziges Erfolgserlebnis: den Sieg gegen die SG HCL. Personell sind aus Sicht der Nagoldtäler keine Veränderungen zu erwarten, da Peter Zamojski weiterhin die Alternativen fehlen. Das bedeutet, dass die Mannschaft die Chance hat, sich für die zuletzt unerklärlich schwache Leistung im Donautal zu rehabilitieren.
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Andreas Rohr mit vorsichtigem Optimismus
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – Spvgg Mössingen II (Samstag 16.15 Uhr Reuchlin Sporthalle in Bad Liebenzell). Nur ganz knapp haben die Bezirksklassenhandballer des HCL am vergangenen Samstag ihren vierten Saisonerfolg beim Herzschlagspiel in Aidlingen verpasst. Damit ist die Mannschaft um ihren Trainer Andreas Rohr vor der Heimpartie gegen den Tabellensechsten Mössingen weiter Tabellenschlusslicht. In Anbetracht der prekären Situation kann vor dem Spiel ein Heimsieg die einzige Vorgabe sein. Gegen die junge Mannschaft der Spvgg Mössingen ist aber Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, da der Aufsteiger den HCL im Hinspiel beim 32:20 klar in die Schranken verweisen konnte. "Wir haben mit den Mössingern aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Wir müssen zum einen auf deren schnelle Tempogegenstöße achten, und zum anderen müssen wir hinten gut stehen und uns möglichst wenig Abspielfehler leisten." Andreas Rohr, der selbst in Bad Liebenzell seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stehen wird, gibt sich derweil vorsichtig optimistisch. "Personell sieht es bei uns ganz gut aus. Wir wissen, dass wir jetzt zu Hause gegen die Mössinger und dann in Nebringen am besten gleich doppelt punkten müssen."
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"Wir müssen voll konzentriert zu Werke gehen"
(vh). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – SG Leonberg/Eltingen II (Samstag 18.00 Uhr Reuchlin-Sporthalle in Bad Liebenzell). Die Aufholjagd der Handballfrauen des HCL in der Bezirksklasse geht munter weiter und hat mit dem überzeugenden Erfolg am Samstag in Aidlingen neue Nahrung bekommen. SG-Trainer Rolf Römer drückt aber zu Recht schon mal auf die Euphoriebremse. "Wir müssen erst noch unsere Hausaufgaben in den kommenden zwei Heimspielen, gegen vermeintliche schwächere Gegner (Leonberg/Eltingen III und Tübingen) machen, bevor wir dann auf eines der Spitzenteams in Reutlingen treffen." Denn bekanntlich kommt vor der Kür erst einmal die Pflicht. Rolf Römer weiß ganz genau, dass die Gefahr groß ist, vermeintlich schwächere Teams zu unterschätzen. "Meine Mannschaft darf jetzt nicht den Fehler machen den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir spielen zwar gegen die Drittvertretung der Leonberger, aber die wissen auch wie Handball gespielt wird, und wir müssen voll konzentriert zu Werke gehen." Für die kommenden zwei Heimpartien einschließlich der Begegnung gegen die Tübinger sind zwei Siege Pflicht, möchten die HCL-Frauen im Liga-Endspurt doch noch ein Wörtchen in Sachen Aufstiegsfrage mitreden. Die Aussichten sind weiterhin intakt.
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Hihn-Schüller trifft acht mal
(vh). Spvgg Aidlingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 17:25 (8:12). Die kleine Erfolgsserie (vier Siege) der HCL-Handball-Frauen fand bei den bislang so heimstarken Handballfrauen der Spielvereinigung Aidlingen ihre Fortsetzung. In überzeugender Manier feierte das Team von Trainer Rolf Römer den zweiten Auswärtserfolg, der nur Anfangs der zweiten 30 Minuten kurzzeitig in Gefahr geriet. Schlüssel des Erfolges war die disziplinierte Spielweise des Tabellendritten, der sich auch durch nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidung kurz nach dem Seitenwechsel nicht aus der Ruhe bringen ließ. Mit diesem Erfolg hat der HCL in der schiefen Tabelle den zweiten Platz erobert. Erfolgreichste Torjägerin war Lara Hihn-Schüller mit acht Toren.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Nonnenmacher, Maidorn, Lisa Mienhardt (3), Simone Mienhardt (6/3), Hihn-Schüller (8), Reich (1), Soulier (1), Malandra-Mienhardt (3/ 1), Klaus, Poslovsky, Carolin Mienhardt (2/1), Kugele (1).
Pfeffer rettet mit Glanzparade Punkteteilung
(vh). Spvgg Aidlingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II 25:25 (7:9). Absolut nichts für schwache Nerven war die Partie der HCL-Bezirksklassen-Handballer in Aidlingen. Nach der Partie wussten die Gäste nicht so recht ob sie sich über den einen gewonnen Punkt freuen oder dem möglichen doppelten Punktgewinn nachtrauern sollten. Über die unterhaltsamen 60 Minuten war die Punkteteilung für beide Mannschaften letztlich nicht ganz unverdient. Ärgerlich aus Sicht der Gäste war nur, dass sie über den Großteil der Partie meist mit einem oder zwei Treffern in Führung lagen. Bereits die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig vom Gegner absetzen. Viele Kreisanspiele zu Jochen Ayasse konnten von den Aidlingern nur durch Fouls unterbunden werden und führten zu Siebenmetertoren. Außerdem trafen die Gäste immer wieder über den Rückraum in Person von Stefan Freytag und Thomas Wähner. Selbst in Unterzahl verteidigte der HCL seinen knappen Vorsprung. 32 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit gelang den Aidlingern der Ausgleichstreffer. Die Gäste, die nach wie vor das Tabellenende der Bezirksklasse zieren, hatten am Ende sogar noch Glück, das Torhüter Dirk Pfeffer mit einem Reflex den möglichen Siegtreffer der Hausherren vereitelte.
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Desolate Vorstellung mit 45 Gegentreffern

- Da hilft auch die Gestik von Trainer Peter Zamojski nichts mehr: Die HCL-Landesliga-Mannschaft bot am Samstagabend beim Spiel in Fridingen eine desolate Vorstellung. Foto: Stark
Von Volker Haag
HSG Fridingen/Mühlheim – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 45:28 (24:10). Böse unter die Räder kamen die Landesliga-Handballer der SG HCL bei den Donautälern der HSG Fridingen-Mühlheim. Bereits zur Pause deutete sich eine neuerliche Auswärtsniederlage der Mannschaft von Trainer Peter Zamojski an, die im Vergleich zur Vorwoche wieder ihr typisches Auswärtsgesicht offenbarte. Die Mannschaft fand von Beginn weg keine Einstellung zu der keineswegs überragenden Gastgeber-Mannschaft, die von vielen technischen Fehlern der Gäste profitierten. Vorne fehlte die Durchschlagskraft, Fehlversuche in der Offensive führten immer wieder zu Chancen der Gäste, die ihre Tempogegenstöße vor dem machtlosen SG-Keeper Andreas Rohr fast immer erfolgreich abschlossen. Nach zwölf Minuten lagen die Gäste bereits mit 2:12 zurück und auch eine von Peter Zamojski einberufene Auszeit verfehlte ihre Wirkung. Die gewünschte Reaktion seiner Mannschaft blieb weiter aus, da auch keiner der erfahrenen Akteure das Spiel beruhigen konnte. Vorne weiter glücklos und hinten immer einen Schritt zu spät hatten die Fridinger weiterhin recht leichtes Spiel. Genau genommen war die Begegnung beim 24:10 bereits bei Halbzeit entschieden. Irgend etwas musste sich ändern, so viel war Peter Zamojski klar. Er stellte um auf Manndeckung, um den Spielfluss der HSG Fridingen/Mühlheim zu stoppen und den Gegner etwas aus dem Konzept zu bringen – ohne durchschlagenden Erfolg. Von seiner Mannschaft kam weiterhin kein Aufbäumen, die drohende Niederlage in Grenzen zu halten. Die zweite Hälfte ging zwar nur noch mit 18:21 aus Sicht der Gäste verloren, das ändert aber nichts an der fast desolaten Vorstellung der Gäste aus dem Nagoldtal. Mit dieser Niederlage rücken die Abstiegsränge für die SG HCL wieder etwas näher. Da ist am kommenden Wochenende ein Sieg gegen die Spvgg Mössingen fast schon wieder Pflicht um ein weiteres Abrutschen zu verhindern.
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Andreas Rohr, Immanuel Fahrer (3/1), Christian Olsen, Norbert Kost (1), Benjamin Binder (3), Daniel Klotz (2), Eric Hammes, Daniel Zamojski, Tobias Olsen (2), Tobias Müller (10/3), Daniel Kollitz (7). Siebenmeter: 4/4:5/4. Zeitstrafen: 2:5.
Pfeffer rettet mit Glanzparade Punkteteilung
(vh). Spvgg Aidlingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II 25:25 (7:9). Absolut nichts für schwache Nerven war die Partie der HCL-Bezirksklassen-Handballer in Aidlingen. Nach der Partie wussten die Gäste nicht so recht ob sie sich über den einen gewonnen Punkt freuen oder dem möglichen doppelten Punktgewinn nachtrauern sollten. Über die unterhaltsamen 60 Minuten war die Punkteteilung für beide Mannschaften letztlich nicht ganz unverdient. Ärgerlich aus Sicht der Gäste war nur, dass sie über den Großteil der Partie meist mit einem oder zwei Treffern in Führung lagen. Bereits die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig vom Gegner absetzen. Viele Kreisanspiele zu Jochen Ayasse konnten von den Aidlingern nur durch Fouls unterbunden werden und führten zu Siebenmetertoren. Außerdem trafen die Gäste immer wieder über den Rückraum in Person von Stefan Freytag und Thomas Wähner. Selbst in Unterzahl verteidigte die SG HCL ihren knappen Vorsprung. 32 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit gelang den Aidlingern der Ausgleichstreffer. Die Gäste, die nach wie vor das Tabellenende der Bezirksklasse zieren, hatten am Ende sogar noch Glück, das Torhüter Dirk Pfeffer mit einem Reflex den möglichen Siegtreffer der Hausherren vereitelte.
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Ganz schwere Aufgabe im Donautal

Coach Peter Zamojski, Andreas Rohr, Betreuer Helmut Wohlgemuth: Was wird die Reise nach Fridingen wohl bringen? Foto: Kraushaar
Von Volker Haag
HSG Fridingen/Mühlheim – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag 20 Uhr). Vor den Wochen der Wahrheit wollen die HCL-Landesliga-Handballer ihre aufsteigende Form auch beim Tabellennachbarn in der Sepp-Hipp-Halle in Fridingen unter Beweis stellen. Mit einem Sieg heute Abend könnten die Spieler von HCL-Trainer Peter Zamojski gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erledigen. Zum einen könnte der unmittelbare Tabellennachbar, der bisher eine Partie weniger absolviert hat auf drei Punkte distanziert werden und zum anderen könnte der aktuell auf Tabellenplatz vier stehende HCL mit einem Ausbau seiner kleinen Erfolgsserie den danach folgenden drei Partien gegen die Kellerkinder noch gelassener entgegen sehen. Auch die tadellose Leistung vom vergangenen Wochenende sollte dem Team der Spielgemeinschaft aus dem Nagoldtal Mut machen, als die HCL-Handballer immerhin den Tabellenzweiten HSG Rietheim-Weilheim mit einer kämpferisch tadellosen Leistung in die Knie zwangen. Die Partie in Fridingen dürfte aber alles andere als ein Selbstläufer werden, mahnt Peter Zamojski. Im Hinspiel gegen den Württembergliga- Absteiger gab es einen ganz knappen Sieg der Nordschwarzwälder. Vieles spricht auch im Rückspiel für einen ganz heißen Kampf. Nur gut, dass sich die Mannschaft von Peter Za- mojski neben dem starken Rückraum nun auch über die Außenpositionen beim Erfolg über den Tabellenzweiten stark verbessert zeigte. "Unsere beiden Außen, Benjamin Binder und mein Sohn Daniel waren ein Schlüssel für unseren Erfolg am Wochenende." Einzig die vielen Gegentore nach der Pause haben dem HCL-Trainer weniger gefallen. "In der zweiten Spielhälfte haben wir uns einfach zu viele Zeitstrafen geleistet und dadurch haben wir zu viele Gegentore (18) kassiert." Eine gut funktionierende Abwehr ist gewiss auch in Fridingen von Nöten, will die Spielgemeinschaft weiter nachlegen. Mit Ausnahme von Martin Weiß-Andrae steht Zamojski seine Wunschformation für die Auswärtspartie zur Verfügung.
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HCL-Zweite will nachlegen
(hag). Spvgg Aidlingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II (Samstag 20 Uhr). Den Anschluss ans hintere Mittelfeld der Handball-Bezirksklasse hat die HCL-Zweite mit dem zweiten Saisonerfolg gegen die SG Ober-/Unterhausen III praktisch hergestellt, auch wenn es noch zwei Punkte bis zum vorletzten und zum drittletzten Platz sind. Jetzt möchte das Team von Trainer Andreas Rohr in Aidlingen nachlegen. Der Gastgeber, der das Hinspiel deutlich zu seinen Gunsten entscheiden konnte, belegt aktuell den achten Tabellenplatz. In der Fremde tut sich die SG-Zweite in dieser Saison meist sehr schwer. Vieles wird wieder einmal von der personellen Zusammensetzung der Mannschaft abhängen. SG-Trainer Andreas Rohr, der in Aidlingen an der Außenlinie von Jürgen Keller vertreten wird, weiß durchaus um die Moral und die Stärken seines Teams und glaubt weiter fest an den Klassenerhalt. Bei einer weiteren Auswärtspleite würden die kommenden Aufgaben eher schwerer als einfacher.
Schwere Aufgabe in Aidlingen
(hg). Spvgg Aidlingen – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell (Samstag 18.15 Uhr). Die HCL-Frauen sind gut drauf und wollen ihre kleine Erfolgsserie im Spiel gegen den Tabellenfünften aus Aidlingen weiter ausbauen. Mitte der Saison scheinen die Automatismen im Spiel der Mannschaft von Trainer Rolf Römer besser zu greifen. Ein Eingreifen in das Aufstiegsrennen ist zwar unrealistisch, da die HCL-Frauen speziell in der ersten Halbserie zu viele Punkte liegen gelassen haben, doch mit einem Sieg in Aidlingen könnte die Mannschaft ihren dritten Tabellenplatz festigen. Bis auf die an Knieproblemen laborierende Silke Nothacker kann SG-Trainer Rolf Römer, der zu Recht mit einer ganz harten Nuss in Aidlingen rechnet, personell aus dem Vollen schöpfen. Der Tabellenfünfte hat bisher alle seine Heimspiele in überzeugender Manier gewonnen und will sich auch gegen die HCL-Frauen keine Blöße geben.
Nach Heimsieg wieder Licht am Horizont

HCL-Trainer Andreas Rohr glaubt fest an den Klassenerhalt. Foto: Kraushaar
Von Michael Stark SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell II – SG Ober-/Unterhausen III 34:24 (16:9). Mit der bislang besten Saisonleistung erkämpfte sich das Tabellenschlusslicht der Handball-Bezirksklasse vor heimischer Kulisse den zweiten Saisonsieg. Die Mannschaft von HCL-Trainer Andreas Rohr hat den Anschluss an das hintere Mittelfeld bei jetzt nur noch zwei Zählern Rückstand auf die SG Nebringen/Reusten. II und den TSV Betzingen wieder hergestellt. Die HCL-Zweite begann recht forsch und legte auf 4:1 vor. Die Gäste aus dem Kreis Reutlingen kamen zwar schnell auf 3:4 heran, doch die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Das Mannschaft zeigte endlich mal wieder spielerische Klasse und zog auf 9:3 davon. Als nach 30 Minuten die Pausensirene ertönte, hatte das Gastgeberteam beim 16:9 sogar sieben Tore Vorsprung. Die Begegnung war zwar noch nicht entschieden, doch als es sich andeutete, dass der Tabellenfünfte aus der Gemeinde Lichtenstein auch nach dem Seitenwechsel nicht mehr zulegen kann, machte die Heimmannschaft weiter Dampf. Hinten sorgte Hans-Peter Weber für die nötige Sicherheit und vorne war es immer wieder Michael Kraut, der für Tore sorgte. Nach 60 Minuten hatte er deren zwölf auf dem Konto. Jochen Ayasse war mit sechs Treffern zweiterfolgreichster Werfer. Stefan Freytag hatte fünf persönliche Erfolgserlebnisse. Nach 47 Minuten hatte die HC-Zweite beim 28:16 sogar einen Vorsprung von zwölf Treffern. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt entschieden, die Gäste zeigten längst keine ernsthafte Gegenwehr mehr.
SG HCL II: Hans-Peter Weber, Andreas Schmidt, Thomas Wähner (2), Matthias Kirchherr (4), Klaus Gigl (1), Michael Kraut (12/4), Jochen Ayasse (6), Stefan Freytag (5), Jürgen Keller (3/1), Gerhard Weber (1), Jeremias Bernhardt, Johannes Platz, Carsten Berkemer.
Vorentscheidung vor der Pause
(ark). SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – TV Großengstingen II 30:17 (17:10). In Torlaune präsentierten sich die Handball-Frauen der SG HCL am Samstag gegen den TV Großengstingen. Zwischen den beiden Kontrahenten, die jeweils einen Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse einnehmen und frei von Abstiegssorgen und Aufstiegshoffnungen sind, entwickelte sich eine Partie, in der es rund eine Viertelstunde dauerte, ehe sich das Gastgeberteam nach dem 7:7-Gleichstand eine 12:7-Führung erspielte. Über 14:10 zog die Mannschaft von Trainer Rolf Römer bis zur Pause auf 17:10 davon. Dies war mehr als eine Vorentscheidung, zumal die Gäste in der zweiten Hälfte nicht mehr zulegen konnten. Beim 23:13 nach gut 40 Minuten hatten die HCL-Frauen erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung. Der Rest war Formsache. Die Treffer für die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell erzielten Simone Mienhardt (8/3), Michaela Malandra-Mienhardt (6/3) Carolin Mienhardt (5/2), Lara Hihn-Schüller (4), Daniela Soulier (3), Lisa Mienhardt (3) sowie Jamie Nofsinger (1).
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Tolle Moral bringt Sieg gegen HSG Rietheim
Regelrecht umklammert von seinem Gegenspieler wird hier Tobias Olsen, der in dieser Szene nicht zum Torwurf kommt. Foto: Stark
Von Michael Stark
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – HSG Rietheim-Weilheim 30:28 (16:10). Die Landesliga-Handballer der SG HCL haben am Samstag auch gegen den Tabellenzweiten aus dem Kreis Tuttlingen gezeigt, dass sie vor heimischer Kulisse eine Macht sind. In einer schnellen, mitunter jedoch recht hektischen Begegnung, zeigten die HCL-Ballwerfer ein engagiertes Spiel und boten eine insgesamt gesehen gute Leistung. Vor allem in der entscheidenden Phase des Spiels, als die Gäste ihren Sechs-Tore-Rückstand wettgemacht hatten und die zuvor recht klare Begegnung zu kippen drohte, behielten die Einheimischen die Nerven und hatten in dieser Phase auch wieder das notwendige Quäntchen Glück. Mit dem Heimsieg hat sich die SG HCL auf Platz vier nach vorne gespielt, die Abstiegsplätze sind jedoch nur vier Punkte entfernt. Das 16:10 zur Pause war hoch verdient, aber auch trügerisch. Die Gäste hatten gewisse Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden, die SG HCL hatte derweil ihre Chancen konsequent genutzt und sich beim Tabellenzweiten ihren Respekt verschafft. Knapp fünf Minuten nach der Pause die erste Schrecksekunde bei der SG HCL. Martin Weiß- Andrae hat sich in einer Angriffsaktion ohne Einwirkung des Gegners das Knie verdreht und musste vom Platz. Doch immer noch hatte die SG HCL bei 16:11 einen Vorsprung von fünf Toren. Doch dieser Vorsprung wurde immer dünner. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss standen bei zwei Zeitstrafen vier HCL-Spieler sechs Rietheimern gegenüber. Und die Gäste holten nicht nur langsam auf, sie schafften sogar den Gleichstand. Die Uhr zeigte 48:12 Minuten, als die Gäste das 21:21 erzielten. Eine halbe Minute später lag das Team von HCL-Trainer Peter Zamojski beim 21:22 erstmals in Rückstand. Vieles deutete jetzt darauf hin, dass der Tabellenzweite das Spiel doch noch drehen kann. Doch die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell gab sich nicht auf. Dominic Klotz besorgte den Ausgleich zum 22:22, Schlussmann Jürgen Kost entschärfte einen guten Angriff der Gäste über die linke Seite, und Imanuel Fahrer traf zum 23:22. Als anschließend die Rietheimer einen weiteren Angriff nicht erfolgreich abschließen konnten, sorgte Tobias Olsen mit einem Doppelschlag für das 25:22. Daniel Zamojski ließ sogar das 26:22 folgen. Das Selbstvertrauen war endgültig zurück, und vor allem hatten die Fans in der gut besuchten Berufsschulsporthalle einen Vier-Tore-Vorsprung zu bejubeln. Als Jürgen Kost kurz darauf einen Siebenmeter abwehren konnte, machten Daniel Kollitz und Dominic Klotz den Sack für die SG HCL endgültig zu. Peter Zamojski war nach der Partie nicht nur wesentlich entspannter als zuvor, er war auch mit der Leistung insgesamt sehr zufrieden: "Die Mannschaft hat sich bombastisch geschlagen. Wir haben gegen einen starken Gegner verdient gewonnen. In der Phase mit zwei Unterzahl hatten wir große Probleme. Aber wir haben im entscheidenden Moment taktisch gut gespielt und unsere Linie wieder gefunden.”
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell: Jürgen Kost, Andreas Rohr, Imanuel Fahrer, Christian Olsen (3), Norbert Kost, Martin Weiß-Andrae, Benjamin Binder (5), Dominic Klotz (2), Tobias Müller (6/1), Tobias Olsen (4), Erik Hammes, Daniel Zamojski (4), Daniel Kollitz (4) Thomas Wähner. Trainer Peter Zamojski; Betreuer Helmut Wohlgemuth. Schiedsrichter: Benedikt Franz, Dennis Wießmeyer, TSV Schmiden.
Männer-Landesliga
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – HSG Rietheim-Weilheim (Samstag 20 Uhr Sporthalle beim Berufschulzentrum Calw-Wimberg)
Wie wichtig der nicht unbedingt erwartete Auswärtssieg in Schwenningen für die Schützlinge von Trainer Peter Zamojski war, zeigt der Blick auf die beiden kommenden Aufgaben. Bevor es in zwei Wochen zum ersten Rückrunden Auswärtsspiel zum Württembergliga Absteiger nach Fridingen ins beschauliche Donautal geht, kommt mit der HSG Rietheim-Weilheim der aktuelle Landesliga Zweitplatzierte in die Wimberghalle. »Natürlich sind in unserer Situation zwei Heimpunkte fest eingeplant. Aber gegen eine Mannschaft die im Schnitt nur 25. Gegentore bekommt müssen wir schon unsere beste Leistung abrufen um erfolgreich zu sein,« zeigte sich Trainer Zamojski noch heute von der Hinspiel Niederlage (25:36) beeindruckt. Dass er mit seiner Einschätzung nicht falsch liegt, zeigen die bisherigen Ergebnisse der Mannschaft aus der Nähe von Tuttlingen. Nur der Aufstiegsfavorit aus Herrenberg (29:22) und die Bezirkskollegen aus Fridingen (24:24) konnten bisher Punktgewinne erzielen. Nach zwei vergeblichen Anläufen versucht Trainer Thomas Stocker seine Mannschaft in dieser Spielrunde wieder zurück in die höchste Württembergische Spielklasse zu führen. Handballerisch sehr gut ausgebildete Spieler und ein für Landesliga Verhältnisse überragender Torhüter Stefan Baur wollen dieses Jahr das angestrebte Ziel erreichen. Aufstiegsplätze waren auf HCL-Seite für dieses Jahr nicht anvisiert aber etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen würde der Vereinsstimmung nicht schaden. Um dem Ziel gesichertes Mittelfeld möglichst schnell näher zukommen haben die Spieler um Mannschaftskapitän Daniel Kollitz auch über die Festtage nur eine kleine Pause eingelegt. Nach einigen Laufeinheiten wurde vor allem weiter an der schon gegen Schwenningen erfolgreichen Deckungsarbeit gefeilt. »Das Beherrschen verschiedener Abwehrsysteme und deren kurzfristige Umsetzung im Spiel, ist inzwischen Standart und wird fast von allen Teams in der Liga praktiziert. Und im Angriff muss jeder Spieler ein paar Prozent mehr als in der Vorrunde bringen,«sieht Rückraumspieler Daniel Kollitz auch im Offensivspiel noch Verbesserungsbedarf. Damit am Samstag die zwei Punkte auf der Habenseite verbucht werden können, wünscht sich die Mannschaft eine große Zuschauerzahl. Schon oft hat sich gezeigt, dass mit der nötigen Unterstützung von den Rängen auch vermeintliche Favoriten in der Wimberghalle gestrauchelt sind.
Männer Bezirksklasse
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 2 - SG Ober-/Unterhausen 3 (Samstag 16.15 Uhr Wimberg)
Damit der Anschluss ans Mittelfeld nicht verloren geht, sollte das Team von Trainer Andreas Rohr wieder einmal doppelt punkten. Nach einem guten Saisonstart haben die Gäste aus dem Echaztal nach zuletzt drei Niederlagen mit 10:10 Punkten den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze etwas verloren. Ob diese Krise von der SG-Zweiten genutzt werden kann, hängt auch wieder von der personellen Besetzung ab. Wenn Trainer Rohr auf die Routiniers Michael Kraut, Jochen Ayasse und Stefan Freytag zurückgreifen kann, dürfte ein Sieg möglich sein.
Frauen-Bezirksklasse
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – TV Großengstingen 2 ( Samstag 18 Uhr Wimberg)
Zwei Punktgleiche Mannschaften (9:9) aus dem gesicherten Mittelfeld treffen am Samstagabend in der Frauen Bezirksklasse aufeinander. Weder mit dem Abstieg, aber im Normalfall auch nichts mehr mit dem Aufstieg werden diese beiden Mannschaften zu tun haben. Für die Mannschaft von Trainer Rolf Römer geht es vor allem darum den guten Eindruck mit den zwei Heimsiegen gegen Nagold und Schönaich weiter zu bestätigen und in der Tabelle noch den einen oder anderen Rang nach oben zu klettern.
Männer-Landesliga
TG Schwenningen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 23:25 (9:15)
434 Tage oder fünfzehn Sieglose Auswärtsfahrten mussten die Mannschaft und vor allem ihre treuen Fans hinter sich bringen, bis die HCL-Männer nach Spielende wieder einmal die Hymne „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, zum Besten geben konnten. Die ganze Woche gab es im Training nur ein Thema, Wiedergutmachung für die enttäuschende Leistung im Heimspiel am letzten Wochenende. Schon beim Warmmachen vor Spielbeginn konnte man sehen, dass heute eine HCL-Mannschaft auf dem Parkett steht, die hier unbedingt zwei Punkte mit nach Hause nehmen möchte. Nachdem beide Mannschaften in den ersten Minuten die Torhüter noch nicht mit in das Spiel einbezogen und ihre Würfe entweder neben oder weit über das Gehäuse gingen, war es TG-Keeper Alexander Meister der nach einem trockenen Rückraumwurf von Imanuel Fahrer (3. Min.) den Ball aus dem Netzt holen musste. Tobias Olsen, Daniel Kollitz (2) und der nach seinem mehrwöchigen Auslandsaufenthalt wieder ins Team zurückgekehrte Tobias Müller, sorgten dafür, dass die SG HCL immer mit einem Treffer (5:4) in Front blieben. Trotz Vorsprung nahm SG-Coach Peter Zamojski (16. Min.) eine Auszeit um seine Abwehr noch einmal neu auf die immer stärker aufkommenden Gastgeber einzustellen. Das er die richtigen Worte gefunden hat zeigten die nächsten Minuten, gestützt auf eine zupackende Abwehr und einen sehr gut haltenden Torhüter Jürgen Kost konnten sich seine Spieler nach teilweise schön herausgespielten Treffern ( Müller (3), Fahrer (3), Kollitz, Zamojski, Binder) bis zur 26. Min. auf 13:8 absetzen. Sogar die Spielphase als Tobias Olsen seine zweite 2. Minuten Strafe erhielt, brachte den SG–Motor nicht ins Stottern. In den verbleibenden Spielminuten bis zur Halbzeit nutzte Daniel Kollitz den ihm gegebenen Freiraum um mit zwei weiteren Toren auf den überraschend deutlichen Pausenstand (15:9) zu erhöhen. In den ersten zwölf Spielminuten nach Wideranpfiff erzielten beide Angriffsreihen fünf Treffer und nichts deutete darauf hin das die Einheimischen bei einem sechs Tore Rückstand (14:20) noch einmal in Siegnähe kommen würden. Nachlässigkeiten im Abschluss, Unzulänglichkeiten und Technische Fehler auf SG-Seite und eine vom eigenen Publikum nun frenetisch nach vorne gepeitschte Schwenninger Mannschaft drehten das Spiel innerhalb von acht Minuten mit acht Trefffern zur eigenen 22:20 Führung. Nachdem Martin Weiß-Andrea nun auch noch nach Ablauf seiner zwei Minuten Strafe vom Kampfgericht für angeblich zu frühes Spielfeld betreten mit einer weiteren zwei Minuten Pause belegt wurde, glaubte keiner der mitgereisten SG-Fans noch an ein positives Ende. Vielleicht war es gerade diese umstrittene Entscheidung, die nun den Männern um Spielführer Daniel Kollitz noch einmal den bereits verloren geglaubten Siegeswillen zurück gab.
Zweimal Tobias Müller und ein nach seiner unberechtigten Bestrafung wie entfesselt aufspielender Martin Weiß-Andrea mit dem Treffer zum 23:23 (58. Min.) gaben dem Spiel nun wieder eine andere Richtung. Kein Halten mehr gab es für die gesamte Mannschaft, als Imanuel Fahrer in der 59. Minute und Tobias Olsen zwanzig Sekunden vor Spielschluss einen nicht mehr für möglich gehaltenen 25:23 Auswärtssieg sicherstellten.»Das war schon gut, endlich klappte es auch einmal auswärts« meinte ein zufriedener SG Trainer Peter Zamojski.
SG HCL: Jürgen Kost; Andreas Rohr; Imanuel Fahrer (6); Christian Olsen; Norbert Kost (1); Martin Weiß-Andrea (1); Benjamin Binder (1); Tobias Müller (6/1); Erik Hammes; Daniel Zamojski (1); Tobias Olsen (2); Daniel Kollitz (7);
(Trainer) Peter Zamojski,(Betreuer) Helmut Wohlgemuth; (Physioterapeutin) Sandra Priebe;
Siebenmeter: 2/1 : 5/5 Zeitstrafen 5 : 4
Schiedsrichter: Phillip Schmidt und Carsten Müller SG Leonberg/Eltingen
Wiedergutmachung für Böblingen angesagt

Die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (hier mit Imanuel Fahrer/Nummer 2, Erik Hammes/11 und Norbert Kost/4) muss in der Landesliga zur TG Schwenningen. Foto: Silke Euchner
TG Schwenningen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Sonntag, 17 Uhr). Zum letzten Spiel des Jahres geht die Reise der SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell am Sonntagnachmittag zum Aufsteiger in den Schwarzwald–Baar-Kreis nach Schwenningen. Nach verhaltenem Rundenstart mit 4:12 Punkten konnten sich die Neckarstädter mit drei Siegen in Folge, zwischenzeitlich auf den fünften Tabellenplatz (10:12) vorarbeiten. Mitentscheidend für die gute Platzierung ist die außerordentliche Heimstärke, nur der ungeschlagene Tabellenführer aus Herrenberg konnte in dieser Saison die Punkte aus der Schwenninger Deutenberghalle mitnehmen. Heimsiege mit jeweils 34 erzielten Treffern gegen die Landesliga-Schwergewichte aus Fridingen und Magstadt zeigt den Schützlingen von Trainer Peter Zamojski was am Sonntagnachmittag auf sie wartet. War Anfang Oktober in der Bad Liebenzell Sporthalle für die Mannschaft von Trainer Dirk Salmen, dass für sie ungewohnte harzfreie Arbeitsgerät noch mitentscheidend für die deutliche Niederlage (17:32), so können sie nun wie immer bei ihren Heimspielen wieder auf dieses Hilfsmittel zurückgreifen. Besonderes Augenmerk wird die HCL-Abwehr auf die Schwenninger Goalgetter Kellerer und Cebulla legen müssen, die auch am letzten Wochenende mit gemeinsam neunzehn Treffern die Grundlage für den Sieg fast im Alleingang legten." Ich war schon sehr enttäuscht über die Leistung gegen Böblingen, wir waren gut vorbereitet, konnten aber zu keinem Zeitpunkt an die Leistung der vier anderen Heimspiele anknüpfen. Natürlich sind wir am Sonntag Außenseiter aber vielleicht platzt ja gerade jetzt Auswärts der Knoten, wenn keiner von uns etwas erwartet", versuchte Peter Zamojski den Blick nach vorne zu richten, auch wenn er mit seinen Gedanken noch beim Spiel vom Samstag war. "Das war bestimmt kein berauschendes Spiel von uns, aber so was kommt immer einmal vor, jetzt gilt es halt. die verlorenen Punkte zurückzuholen", gab sich Außenspieler Benjamin Binder schon wieder kämpferisch. Auch wenn die zuletzt gezeigte Leistung nicht so recht nach dem Geschmack der Zuschauer war, benötigt die Mannschaft gerade jetzt die Unterstützung von den Rängen. Vielleicht lässt sich eine sonntägliche Kaffeefahrt in den noch schneefreien Schwarzwald mit dem Besuch des Spiels verbünden.
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HCL beißt sich an Özsöz die Zähne aus

Das hatte sich die SG HCL anders vorgestellt: Gegen Böblingen setzte es eine Heimniederlage. Foto: Kraushaar
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – SV Böblingen 26:32 (11:14). Mit dieser Heimniederlage hat bei der Spielgemeinschaft niemand gerechnet. Selbst die Gäste waren nach Ablauf der sechzig Minuten sichtlich überrascht, wie leicht ihnen der zweite Auswärtssieg von den Einheimischen gemacht wurde. Zu keiner Zeit konnten die Spieler von Trainer Peter Zamojski an ihre sonst bei Heimspielen gezeigte Leistung anknüpfen. Schon in den ersten Minuten des Spieles scheiterten die HCL-Männer immer wieder am bestens aufgelegten Torhüter Barbaros Özsöz, ob aus dem Rückraum oder frei vom Kreis, immer wieder war bei dem erfahrenen Schlussmann Endstation. Nach dem 3:7 durch die Gäste sah sich Trainer Zamojski früh (11. Minute) gezwungen, die grüne Karte zu zücken. In der folgenden Auszeit forderte er von seinem Team deutlich mehr Konzentration und kämpferisches Engagement. Oft bringen solche Ansprachen die gewünschte Wirkung und die Mannschaft findet wieder ins Spiel zurück. Nicht so am heutigen Abend, durch zwei schnelle Tore von Benjamin Binder und Daniel Kollitz wurde kurzzeitig der Anschluss (5:7) wieder hergestellt, aber mit drei Treffern in Folge bauten die Böblinger ihren Vorsprung erstmals auf fünf Tore (5:10) aus. Jetzt wurde die HCL-Deckung auf eine offensive 4:2 Abwehr umgestellt und die Kreise der beiden Böblinger Spielgestalter Petri (3) und Martinewsky (10) dadurch deutlich eingeengt. Diese Maßnahme zeigte sich schnell als richtig und brachte die HCL-Männer durch Tore von Imanuel Fahrer (3), Thomas Wähner, Tobias Olsen und Daniel Kollitz bis zum 11:14 Pausenstand wieder auf Schlagdistanz. Was zu Beginn der zweiten Halbzeit passierte wird für die treuen Anhänger der Spielgemeinschaft ein Rätsel bleiben, wie schon letzte Woche in Neuhausen wurde in den ersten Minuten nach Wideranpfiff die gegnerische Mannschaft förmlich zum Tore schießen eingeladen. Nacht sechs Böblinger Toren (11:20) in Folge beteiligten sich die Zamojski Schützlinge erst in der 37. Minute mit ihrem zwölften Treffer durch Benjamin Binder wieder am Spiel. Auch jetzt sollte die erneute Umstellung der Abwehr (4:2) ihre Wirkung nicht verfehlen, Norbert Kost und Daniel Zamojski konnten auch jetzt wieder den Spielaufbau der Gäste entscheidend stören. Beim Spielstand von 14:23 (40.) begannen die besten Minuten von Fahrer und Co, mit einem wahren Sturmlauf verkürzte die Spielgemeinschaft mit einem 7:1 Lauf durch Treffer von Binder (2), Olsen, Fahrer, Kost N., Kollitz und Zamojski. bis zur 49 Minute auf 21:24. Etwas mehr Konzentration beim Abschluss und der Spielausgleich währe durchaus mögliche gewesen. Doch nach dieser Aufholjagd schwanden die Kräfte, woraufhin sich die Böblinger über die Stationen 24:28 (56. Minute) zum letztendlich verdienten 26:32 Endstand absetzen konnten.
SG HCL: Jürgen Kost; Andreas Rohr; Imanuel Fahrer (9/4), Christian Olsen; Norbert Kost (1); Martin Weiß-Andrea; Thomas Wähner (1); Benjamin Binder (5); Dominic Klotz (2); Erik Hammes, Daniel Zamojski (2); Tobias Olsen (2); Daniel Kollitz (4). Siebenmeter: 4/4 zu 2/1. Zeitstrafen: 3/2 Schiedsrichter: Andrej Großmann TSV Denkendorf und Fabian Müller Team Esslingen
Männer-Landesliga
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – SV Böblingen (Samstag 20 Uhr Bad Liebenzell)
Zum Abschluss der Vorrunde empfängt die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell am Samstagabend in der Reuchlin-Sporthalle das Team des SV Böblingen. Nach einem völlig verpatzten Saisonstart (2:10 Punkte) befinden sich die Schützlinge von Trainer Markus Schmid deutlich im Aufwind. Siege gegen Albstadt und Schönbuch II und eine unglückliche Heimniederlage (19:23) im Duell mit dem Klassenprimus aus Herrenberg zeigten, dass die Männer um den zuletzt überragend spielenden Kreisläufer Manuel Elsäßer auf dem Weg nach oben sind. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat der wieder einmal aus dem handballerischen Ruhestand geholte Ausnahme Torhüter Barbaros Özsöz. Letztes Jahr noch maßgeblich am Klassenerhalt der Böblinger beteiligt, gibt er seiner Mannschaft nach seiner Reaktivierung auch in dieser Spielrunde wieder den nötigen Rückhalt. »Diese Niederlage wirft uns nicht um, in Neuhausen werden auch noch andere Mannschaften Federn lassen, allerdings müssen wir in den nächsten Spielen wieder mehr Aggressivität zeigen«, wollte sich Trainer Peter Zamojski nicht zu lange mit der neuerlichen Auswärtsniederlage aufhalten. Er hofft natürlich, dass sein zuletzt doch stark reduzierter Kader an diesem Wochenende wieder Zuwachs bekommt. Vor allem vom Einsatz seines Abwehrchefs Tobias Olsen erhofft er sich von dessen zupackender Art das nötige Feuer in diesem Mannschaftsteil. Gerne werden sich Daniel Kollitz und Imanuel Fahrer an das letzte Heimspiel gegen Böblingen zurück erinnern, als sie mit 17 Treffern maßgeblich am 32:31 Sieg beteiligt waren. Da Rückraumkollege Tobias Müller auch bei diesem Spiel noch nicht zur Verfügung steht, wird wieder der größte Teil der Angriffslast auf den Schultern der beiden liegen. »Wenn es gelingt an die letzten fünfzehn Minuten der Partie in Neuhausen anzuknüpfen müsste ein weiterer Heimsieg möglich sein«, gibt sich Routinier Martin Weiß-Andrea gewohnt optimistisch für das letzte Heimspiel in diesem Jahr.
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Männer-Bezirksklasse
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell II – Spvgg Renningen (Samstag 16.15 Uhr Bad Liebenzell)
Zwei Niederlagen in Folge und schon ist der Blick auf die Tabelle nicht mehr so schön wie noch vor ein paar Wochen. Mit dieser Erkenntnis reisen die Schützlinge von Trainer Wolfgang Wagner z u ihrem Auswärtsspiel nach Bad Liebenzell. Bei einer erneuten Niederlage, würde das Saisonziel sofortiger Wiederaufstieg in weite Ferne rücken. Nicht Aufstieg sondern den Abstieg vermeiden ist bei den HCL- Männern angesagt. »Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir nach der letzten gezeigten Leistung, jetzt gegen Renningen zwei Punkte holen«, gab ein sichtlich gut gelaunter HCL-Trainer Andreas Rohr auf dem Calwer Weihnachtsmarkt die Marschrichtung für das Heimspiel vor. Ein Grund für seinen Optimismus dürfte die erneute Zusage von Routinier Michael Kraut sein, der mit seiner ganzen Erfahrung die jüngeren Mitspieler immer wieder in gute Wurfpositionen bringt. Schneller als erwartet wird auch Carsten Berkemer nach seiner Handverletzung wieder in das Geschehen eingreifen und der Spielgemeinschaft am Kreis zu deutlich mehr Torgefährlichkeit verhelfen.
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Frauen-Bezirksklasse
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – TSV Schönaich (Samstag 18 Uhr Bad Liebenzell)
Durchatmen und Krafttanken war nach dem wichtigen Heimsieg im Kreisduell gegen Nagold für die HCL-Spielerinnen angesagt. »Einen Sieg gegen Schönaich und wir gehen doch noch mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die Winterpause«, sieht Trainer Rolf Römer die vorderen Tabellenplätze noch nicht in unerreichbarer Entfernung. Wenn die Rückraumspielerinnen Lara Hihn-Schüller und Silke Nothacker wieder so treffsicher agieren, dürfte der Optimismus die zwei Punkte zu behalten auch begründet sein.
TV Neuhausen/Erms II – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 34:24 (18:10)
Die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell bot über weite Strecken eine enttäuschende Leistung, fand gegen die aggressive Deckung des TV Neuhausen/Erms überhaupt kein Rezept und konnte sich am Ende bei Torwart Jürgen Kost bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Lediglich bis zur 15.Minute beim Spielstand von 6:6 ( Imanuel Fahrer 4,Daniel Kollitz 2), konnte der HCL Minikader gegen die stark aufspielende Zweitligareserve dagegen halten. Jetzt begann die Zeit des überragend haltenden Patrick Schneider, ob Erik Hammes über die Kreismitte oder Benjamin Binder und Dominic Klotz über außen, immer wieder scheiterten sie am Zweitliga erprobten Torhüter der Einheimischen. Nur noch Daniel Kollitz (2), Martin Weiß-Andrae und Daniel Zamojski konnten beim 12:4 Lauf der Ermstäler bis zum Pausenstand (18:10) etwas Ergebniskosmetik betreiben. Wer nach der Halbzeitpause eine sich aufbäumende Gästemannschaft erwartet hatte musste sich weitere acht Spielminuten und fünf Gegentore (23:10) gedulden bis die Angriffsbemühungen der HCL-Männer wieder aufgenommen wurden. Imanuel Fahrer mit einem sicher verwandelten sieben Meter, Erik Hammes und Daniel Kollitz mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum zeigten den spärlich mitgereisten Anhängern, dass sie das Handballspiel nicht gänzlich verlernt haben. Auch wenn die Chance auf Punkt- oder Spielgewinn in weiter Ferne lag, zeigte die Mannschaft in den letzten fünfzehn Spielminuten den lange vermissten Kampfgeist und konnten so die Niederlage in einem erträglichen Rahmen halten. »Ausfälle wie Tobias Olsen und Tobias Müller können wir gegen so einen starken Gegner mit unserem kleinen Kader einfach nicht kompensieren«, hofft Trainer Peter Zamojski auf die baldige Rückkehr der Beiden um seiner Abwehr wieder mehr Gewicht zu verleihen.
SG HCL: Jürgen Kost im Tor; Imanuel Fahrer (8/3); Norbert Kost (1); Benjamin Binder; Dominic Klotz (1); Erik Hammes (2); Daniel Zamojski (1); Martin Weiß-Andrae (1); Daniel Kollitz (10);
Siebenmeter 3/3 : 3/2 Zeitstrafen 2 : 5
Schiedsrichter: Sevilia Jugan, TV Jahn Göppingen und Katharina Heinz, TSV Heiningen
TSV Betzingen II – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell II 23:23 (15:13)

Einer war „sauer“, der andere glücklich. Unterschiedlicher, als bei HCL-Coach Andreas Rohr und Betzingens Trainer Olaf Klose konnte die Gefühlslage nicht sein. Bestimmten die Einheimischen meistens das Geschehen und lagen teilweise mit vier Toren in Front, mussten sie am Ende mit dem Punktgewinn doch noch sehr zufrieden sein. Eine äußerst umstrittene Entscheidung war der Grund warum ein aufgebrachter Trainer Andreas Rohr von einem Punktverlust sprach. Sekunden vor Spielende wurde der Spielgemeinschaft ein durch Thomas Wähner direkt verwandelter Freiwurf wegen eines technischen Fehlers nicht anerkannt. Der Schütze hat laut Schiedsrichter, während des Wurfes, nicht wie von der Regel gefordert, mit beiden Beinen auf dem Boden gestanden. Angesichts des Spielverlaufes über die gesamten sechzig Minuten sollten die Männer um Routinier Michael Kraut nicht zu lange mit dem Punktverlust hadern. Am nächsten Wochenende ergibt sich beim Heimspiel gegen Renningen die Möglichkeit mit einem Sieg den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.
SG HCL II: Christian Rostin im Tor; Thomas Wähner (9); Malte Korte (4); Matthias Kirchherr (1); Angelo Bartolotta (2); Jochen Ayasse (2); Klaus Gigl; Johannes Platz; Michael Kraut (6/3); Benjamin Greß;
Siebenmeter: 3/3 : 2/2 Zeitstrafen 2 : 0
Schiedsrichter: Joachim Vohrer, SG Tübingen
Platzt Knoten bei HCL-Riege?

Kurze Verschnaufpause, doch in der Auswärtspartie beim TV Neuhausen/Erms 2 müssen die Spieler der SG Hirsau/Calw/Liebenzell auf die Sekunde topfit sein.
Von Wolfgang Flik
TV Neuhausen/Erms 2 – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Samstag, 20 Uhr, Hofbühlhalle Metzingen-Neuhausen). Ob ausgerechnet nach 14 Auswärtsniederlagen in Neuhausen der Knoten bei der SG HCL platzt, ist fraglich."Serien sind dazu da, gebrochen zu werden", sagte HCL-Trainer Peter Zamojski unmittelbar nach dem überzeugenden Heimsieg in der Handball-Landesliga gegen Pfullingen. Wenn man die Ergebnisse der letzten Neuhauser Heimspiele anschaut, scheint der Optimismus nicht ganz unbegründet. Konnten die Spieler von Trainer Thomas Dangel gegen die TG Schwenningen noch in letzter Sekunde durch einen verwandelten Siebenmeter den Siegtreffer zum 25:24 erzielen, waren die als äußerst heimstark bekannten Ermstäler zwei Wochen später im Duell mit der HSG Schönbuch II bei ihrer 28:32-Niederlage über die gesamten 60 Minuten absolut chancenlos. Gerade diese beiden Spiele sollten den HCL–Männern Mut machen, die Festung Hofbühlhalle nicht als uneinnehmbar zu betrachten. Das mit dem Neuzugang Daniel Zamojski der Spielerkader nicht nur ergänzt, sondern auch qualitativ verstärkt wurde, zeigte sich bereits bei seinem ersten Einsatz letzte Woche. Nicht nur seine Ballsicherheit im Spiel nach vorne, sondern die für einen jungen Spieler schon äußerst routinierte Abwehrarbeit wurde nach dem ersten Auftritt allgemein gelobt. Genau diese Abwehrtugenden werden gegen die Zweitligareserve gefragt sein. Die nicht nur in Maximilian Friessnig über einen für diese Spielklasse überdurchschnittlichen Rückraum-Shooter verfügen, sondern auch noch über die Außenpositionen jeden Abwehrverband vor Schwierigkeiten stellen. Durch den erneuten Ausfall von Tobias Müller (Auslandsaufenthalt) und dem beruflich verhinderten Kreisläufer Tobias Olsen wird Trainer Zamojski auch an diesem Wochenende wieder auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen. Nicht nur Martin Weiß-Andrea, sondern der letzte Woche im Bezirksklassen-Derby gegen Nagold stark aufspielende Malte Korte wird hier ein Kandidat sein.
Bereits um 16:30 Uhr treten die Männer von Trainer Andreas Rohr in Reutlingen-Betzingen zu ihrem Auswärtsspiel an. Sollten die Spieler um Routinier Jochen Ayasse in der Lage sein, die Leistung vom Nagoldspiel über 60 Minuten abzurufen, könnte ein Punktgewinn möglich sein.
Die letzte Woche gegen Nagold überraschend deutlich siegreiche (20:15) HCL-Frauenmannschaft, ist spielfrei und hat die Möglichkeit für ihren nächsten Heimauftritt gegen Schönaich Kraft zu tanken.
Bei HCL-Damen blitzt spielerisches Können auf
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – VfL Nagold 20:15. Bereits in den ersten Minuten merkte man der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzeller Damenmannschaft den Willen zum Sieg an, schon nach ein paar Minuten gelang den HCL-Damen die Führung mit 4:3. Nach einer kleinen Schwächephase lagen die HCL-Damen 6:7 zurück. Danach agierten die SG-Spielerinnen sehr engagiert gegen eine sehr defensiv deckende Abwehr der Nagolder Damen und konnte somit einen Halbzeitstand von 8:7 herstellen. In der zweiten Halbzeit kamen die Nagolderinnen zum 11:11-Ausgleich heran. Mit spielerischen Können und der Laufbereitschaft jeder einzelnen Spielerin konnten sich die Spielerinnen der SG HCL immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr erspielen und somit den erarbeiteten Raum zu Torgelegenheiten nutzen. Dadurch setzten sich unsere Damen der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell auf 13:11 ab und konnten von den Nagolderinnen nicht mehr eingeholt werden. Nach langer Warmlaufphase in den vergangen Spielen konnte sich unser Rückraum mit erfolgreichen Toren endlich zurück melden. Lara Hihn-Schüller darf sich als beste Schützin des Spiels nennen. Mit 8 Treffern hat sie den HCL Damen einen guten Grundstein für den Heimsieg gelegt. Silke Nothacker hat in den Schlussminuten das Zepter in die Hand genommen und trug zum Fünf-Tore Sieg mit ihren drei Treffern bei.
Es spielten: Nina Preuß und Sinah Maidorn im Tor, Svenja Poslovsky, Daniela Soulier, Michaela Malandra-Mienhardt (2), Jaimie Nofsinger (3), Silke Nothacker (3), Carolin Mienhardt (3/1), Lara Hihn-Schüller (8), Peggy Klaus (1), Ivonne Gigl
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – VfL Pfullingen II 32:26 (13:12)
Die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell hat auf das Debakel in Magstadt die richtige Antwort gegeben. Gegen die durch die letzten Ergebnisse leicht favorisierten Pfullinger erkämpften sich die Schützlinge von Peter Zamojski verdient zwei Punkte. Nach dem Schlusspfiff feierten die SG-Spieler ausgelassen diesen enorm wichtigen Heimsieg und wurden von den Zuschauern mit Beifall verabschiedet. Dass die HCL-Männer sich für die peinliche Vorstellung rehabilitieren wollten, wurde von der ersten Sekunde an deutlich, denn sie kämpften in der Abwehr aggressiv und im Angriff agierten sie druckvoll und konzentriert. Trainer Peter Zamojski war auch voll des Lobes über seine Mannschaft, »Wir haben es geschafft, über 60 Minuten auf gutem Niveau zu spielen. Wichtig war, dass wir nach unserem fünfminütigen Aussetzer, den Pfullinger vier Tore Vorsprung (8:12) in eine 13:12 Halbzeitführung drehen konnten« In den ersten zehn Spielminuten konnte keine Mannschaft sich einen Vorsprung erarbeiten, Treffer durch Benjamin Binder (2) und Imanuel Fahrer (3) wurden postwendend von den Gästen wieder ausgeglichen. Die ihrerseits durch zwei schöne Rückraumtore von Steffen König (Nr 10) und dem Torgefährlichsten Gästespieler Matthias Reiff (Nr 11) die Führung (5:7) übernahmen und die bereits von Peter Zamojski erwähnte Schwächephase der Einheimischen einleiteten. Überhastete Aktionen und unnötige Ballverluste brachten innerhalb weniger Zeigerumdrehungen die Gästemannschaft mit vier Toren in Front. Eine deutliche Ansprache in der zwischenzeitlich vom SG-Coach genommenen Auszeit (22 Minute) brachte die Einheimischen wieder auf Kurs. Wollte Minutenlang nichts gelingen fanden jetzt auch schwierigste Bälle wie der von Imanuel Fahrer über das ganze Spielfeld geworfene Diagonalpass die Fangbereiten Hände von Daniel Zamojski der zum 11:12 einnetzte. Ein wunderschönes Tor von Erik Hammes brachte den Ausgleich (12:12) und dem stark spielenden Neuzugang Daniel Zamojski war es vorbehalten mit seinem Treffer zum 13:12 die nicht mehr erwartete Halbzeitführung sicher zustellen. Im Gleichschritt bewegten sich beide Mannschaften nach Wiederbeginn vorwärts, wobei beim Spielstand von 20:20 in der 44.Minute im Gesicht von Gästetrainer Markus Stotz noch eine große Siegerwartung zu erkennen war. Der in der ersten Hälfte gegen seine ehemaligen Mitspieler noch zurück haltend agierende Daniel Kollitz kam jetzt immer besser in Fahrt, ob als Vorbereiter für seine Mitspieler oder wurfgewaltiger Torschütze war er jetzt nicht mehr zu bremsen. Nur noch einmal beim 26:25 Anschlusstreffer(53.Minute) durch ihren zehnfachen Torschützen Matthias Reiff konnten die Gäste die HCL-Männer noch einmal verunsichern. Ein Kollitz Treffer nach herrlichem Anspiel durch Martin Weiß-Andrea, ein abgewehrter Siebenmeter beim Spielstand von 27:25 durch den in der Schlussphase überragend haltenden Jürgen Kost brachten die Einheimischen endgültig auf die Siegerstraße. Ein durch resignierende Gästespieler begünstigter 5:1 Schlusslauf brachte dann doch noch, den erhofften aber am Ende etwas zu hoch ausgefallenen Heimsieg. »Wenn es uns nur einmal gelingen würde, solch eine Leistung auch in Fremder Halle abzurufen«, brachte ein mit 21 abgewehrten Bällen bestens disponierter Torhüter Jürgen Kost seinen Wunsch nach Auswärtszählern auf den Punkt.
SG HCL: Jürgen Kost; Imanuel Fahrer (9/4); Norbert Kost (1); Benjamin Binder (7); Dominic Klotz (2); Erik Hammes (2); Daniel Zamojski (3); Daniel Kollitz (7) Martin Weiß-Andrae (1);
Siebenmeter 4/4 : 4/2 Zeitstrafen 4 : 2
Schiedsrichter: Paul Berger und Giuseppe Tona SKG Gablenberg
SV Magstadt – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell (Samstag 20 Uhr Sporthalle Magstadt)
Nach Rückschlägen im Punktspielbetrieb konnte sich der nächste HCL Gegner SV Magstadt im Pokalspiel beim TSV Altensteig 2 mit einem ungefährdeten 39:27 Auswärtssieg den Frust so richtig von der Seele schießen. Schon nach der knappen 33:34 Niederlage in Fridingen war Magstadts Trainer Hans-Jörg Boltjes mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden. Vor allem, dass es ihnen gelungen ist endlich einmal zwei konstante Hälften zu spielen stimmte ihn für die Zukunft zuversichtlich. Ganz anders sieht es im Lager der Schützlinge von Trainer Peter Zamojski aus, zwei mehr oder weniger unnötige Niederlagen waren die Ausbeute der vergangenen Tage. Dazu kommt noch ein durch Verletzungen dezimierter Spielerkader, denn ob Tobias Müller am Samstag auflaufen kann wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Und bei dem seit Wochen angeschlagen spielenden Imanuel Fahrer war nach dem Donnerstagstraining ein Einsatz auch noch äußerst fraglich. Aus diesem Grund hofft Trainer Zamojski auf eine Rückkehr von Tobias Olsen, der die letzten Partien berufsbedingt nicht absolvieren konnte.» Natürlich hoffe ich das wir mit dem stärksten Kader in Magstadt antreten können, aber vorsichtshalber habe ich Stefan Freytag und Martin Weiß-Andrea informiert sich für einen Einsatz bereit zuhalten. Die beiden zeigten in Herrenberg, dass man immer noch auf sie bauen kann«, hat Peter Zamojski falls einer von seiner Stammsieben ausfällt noch Alternativen in der Hinterhand.» Wir müssen das schnelle Spiel der Magstädtern konsequent unterbinden und dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen, ansonsten wird es mit ihrem lautstarken Publikum im Rücken richtig schwer«, weiß Routinier Norbert Kost aus unzähligen Spielen was ihn am Samstagabend in der Magstädter Sporthalle erwartet. Nachdem beim letzten Auswärtsspiel beeindruckend viele SG Anhänger die erste Männermannschaft unterstützten, ergibt sich am Samstag die Möglichkeit zusätzlich auch die anderen Aktiventeams anzufeuern. Um 16 Uhr eröffnet das Frauenteam den Magstadttag. »Nach der neuerlichen Niederlage beim letzten Heimspiel dürfte die Meisterschaft und der damit verbundene sofortige Wiederaufstieg nur noch schwerlich zu realisieren sein«, schätzt Trainer Rolf Römer die Lage realistisch ein.» Natürlich ist der Aufstieg ein Ziel das wir uns vorgenommen haben, aber eine Verjüngung des Kaders durch den vermehrten Einbau von Perspektivspielerinnen darf auch nicht aus dem Auge verloren werden«, formulierte er mit der SG-Führung abgestimmte Ziele, die nicht nur in Punkten und Tabellenständen gemessen werden können. Ganze andere Ziele verfolgt um 18 Uhr in der Männer- Bezirksklasse Andreas Rohr mit seiner Mannschaft. Nicht der Aufstieg sondern der Nichtabstieg ist hier wiederum das oberste Ziel. Ob ausgerechnet gegen die im oberen Tabellendrittel angesiedelten Magstädter das Punktekonto aufgefüllt werden kann ist jedoch eher fraglich. Vor allem nachdem Kreisläufer Carsten Berkemer nach einer im Spiel gegen Rottenburg erlittenen Verletzung wohl frühestens im neuen Jahr wieder eingreifen kann. Umso wichtiger wäre es wenn Andreas Rohr am heutigen Abend wieder auf ehemalige Erstmannschaftsspieler wie Michael Krautt oder Jochen Ayasse zurückgreifen könnte. Er selber wird sich wieder mit Hans-Peter Weber zwischen den Torpfosten abwechseln.
Frauen - Bezirksklasse: SV Magstadt – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 16 Uhr
Männer- Bezirksklasse: SV Magstadt 2 – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 2 18 Uhr
Bezirkspokalspiel 1.Runde
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – TV Neuhausen/Erms 2 33:35 (19:17)
Nachdem Tobias Olsen wie schon beim letzten Punktspiel beruflich verhindert war, erhielt Trainer Peter Zamojski kurz vor Spielbeginn noch eine weitere Hiobsbotschaft. Der in den letzten Begegnungen stark aufspielende Tobias Müller hat sich beim Auswärtsspiel in Herrenberg eine schmerzhafte Handverletzung zugezogen, die ein Auflaufen im Bezirkspokalspiel unmöglich machte. Mit nur einem Auswechselspieler auf der Bank begannen die HCL-Männer gegen die in voller Mannschaftsstärke angetretene Zweiligareserve äußerst engagiert und konnten sich nach anfänglich ausgeglichenem Spiel immer wieder in Front bringen. Bis zur 28. Minute konnte sich die SG nach Toren von Daniel Kollitz (3) und Dominic Klotz erstmals einen vier Tore Vorsprung zum 19:15 herausarbeiten. Durch Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit kamen die Gäste aus dem Ermstal mit zwei Toren zum 19:17 Halbzeitstand heran. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten, das selbe Bild, die SG HCL erhöhte durch Tore von Erik Hammes, Dominic Klotz (2), Benjamin Binder und Imanuel Fahrer bis zur 40. Minute auf 24:20. Die Neuhausener blieben ihrerseits immer wieder dran und konnten beim Spielstand von 28:29 in der 48. Minute nach langer Zeit wieder in Führung gehen. Der enorme Kräfteverschleiß machte sich bei den Einheimischen in der Schlussphase immer deutlicher bemerkbar. Einmal noch konnten sie in der 54. Minute nach einem 7 m Tor durch Imanuel Fahrer mit 31:30 in Führung gehen und drei Zeigerumdrehungen später durch Benjamin Binder und Malte Korte noch einmal zum 33:33 ausgleichen. Jetzt zeigte das Team von Gästetrainer Thomas Dangel warum sie auch im Punktspielbetrieb mit an der Spitze stehen. Überlegt und abgeklärt spielten sie ihre Angriffe zu Ende und wurden noch zweimal mit Torerfolgen belohnt. »In Bestbesetzung wäre ein Sieg durchaus machbar gewesen, aber solche Ausfälle können wir einfach noch nicht kompensieren«, sah Peter Zamojski in der dünnen Spielerdecke mit einen Grund für die Niederlage. Wobei er auch nicht verhehlen konnte, dass ihm die Vorbereitung Einzelner auf dieses Spiel nicht unbedingt passte.
SG HCL: Jürgen Kost im Tor; Imanuel Fahrer (10/2); Norbert Kost; Malte Korte (2); Benjamin Binder (4); Dominic Klotz (7); Erik Hammes (1); Daniel Kollitz (9);
Siebenmeter: 2/2 – 3/2 Zeitstrafen 2:1
Schiedsrichter: Wolfgang Lenz TSG Reutlingen und Achim Proß Spvgg Mössingen
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell – TV Neuhausen/Erms 2
(Dienstag,1.November. 15.Uhr Sporthalle BSZ Wimberg)
Bevor die Mannschaft am nächsten Wochenende zu einem weiteren Auswärtsspiel nach Magstadt reist, steht am Dienstag 1.11.2011 die Erstrunden Begegnung im Bezirkspokal auf dem Programm. »Losglück ist etwas anderes«, war aus dem HCL Spielerkreis zu hören als sie erfuhren, dass mit Neuhausen/Erms 2 wieder ein Landesligist aus dem Topf gezogen wurde. Aber wer im nächsten Frühjahr beim Final Four ganz oben stehen möchte, muss sowieso jeden Gegner aus dem Weg räumen. Und schon in der Vergangenheit war die Sporthalle auf dem Wimberg für den Zweitliga Nachwuchs, meistens kein erfolgreiches Umfeld. Für die schon in den Jugendmannschaften mit Haftmittel spielenden Ermstäler könnte das absolute Harzverbot in der Kreissporthalle auch diesmal ein Handicap darstellen. Nur ausschließlich darauf verlassen sollten sich die Zamojski Schützlinge nicht. Am Dienstag wird Trainer Thomas Dangel auch auf seine spielfreien A–Jugend Bundesligaspieler zurückgreifen können, was die Aufgabe für die Einheimischen bestimmt nicht einfacher macht .Doch mit einer ähnlichen Einstellung wie in den vergangen Heimspielen dürfte auch gegen diesen Gegner ein Sieg drin sein.»Leicht wird es definitiv nicht, aber unmöglich sollte ein Weiterkommen auch nicht sein«, meinte ein vorsichtig optimistischer Trainer Peter Zamojski.
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SG H2Ku Herrenberg – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 28:20 (11:9)
Erneuter Anlauf in der Fremde und wieder kein Auswärtspunkt, wobei die Vorzeichen beim Verlustpunktfreien Tabellenführer aus Herrenberg andere waren wie in den Spielen davor. »Natürlich fährt keine Mannschaft nach Herrenberg in der Annahme dort würde man die Punkte im Vorbeigehen mitnehmen können. Aber wenn nach Spielende 21 Fehlwürfe und kein Tor über die Außenpositionen auf dem Zettel steht, kommt einem schnell die Erkenntnis, da wäre deutlich mehr möglich gewesen«, gab ein nachdenklicher HCL-Trainer Peter Zamojski seine Eindrücke der abgelaufenen sechzig Minuten wieder. Schon zu Beginn der Partie zeigte sich der ganze Spielverlauf. Herrenbergs Tobias Klisch (Nr. 7) macht das Tor zum 1:0, im Gegenzug wird der Rückraumwurf von Tobias Müller von der Abwehr der Einheimischen geblockt, schneller Ball direkt an den Kreis auf Andreas Somnitz (Nr. 9) der trifft zum 2:0. Dem erneut stark haltenden SG Torhüter Jürgen Kost war es zu verdanken, dass die nächsten drei Angriffe nicht zu einem höheren Rückstand führten. Nach Foul an Dominic Klotz in der siebten Minute war es Tobias Müller vorbehalten, den zahlreich mitgereisten HCL Anhang, mit einem sicher verwandelten Siebenmeter zum Jubeln zu bringen. Wiederum war es Torhüter Kost der nach einem abgewehrten Ball mit einem präzisen Diagonalpass seinem Bruder Norbert Kost den Ball zum 2:2 Ausgleich auflegte. In den nächsten Minuten sorgte vor allem Tobias Müller mit drei Toren in Folge dafür, dass die SG beim 6:5 noch auf Schlagdistanz war. Kreisläufer Erik Hammes, der den beruflich verhinderten Tobias Olsen gut vertrat, mit seinem Treffer zum 8:6, sowie Stefan Freytag (2) und Imanuel Fahrer (1) mit Toren aus dem Rückraum sorgten dafür, dass die Herrenberger nur mit einem 11:9 Vorsprung in die Halbzeitpause gingen. Letztmals gelang es der SG HCL nach Tor durch Müller zum 11:10, den direkten Anschluss herzustellen. Die von der Gäu Sieben bereits kurz vor Ablauf der ersten Hälfte praktizierte Umstellung der Abwehrformation von (5:1) in eine noch offensivere (4:2) Variante mit Manndeckung für Imanuel Fahrer und Daniel Kollitz zeigte jetzt seine spielentscheidende Wirkung. Leichte Ballverluste und Würfe die den Herrenberger Torhüter vor keinerlei Schwierigkeiten stellten, sorgten dafür das die Einheimischen ihren Vorsprung bei Gegentreffern von Imanuel Fahrer (2) und Jeremias Bernhardt auf 21:13 erhöhen konnten. In dieser Spielphase zeigte besonders der pfeilschnelle Dave Schadock (Nr. 6) dem Zamojski Team, mit fünf Toren innerhalb von 10 Minuten, wie ein Spiel über Außen funktioniert. Die Bemühungen noch weitere Tore zu erzielen wurde von den Herrenbergern in der 54. Minute beim Spielstand von 28:18 eingestellt. Auf Gästeseite konnte Martin Weiß-Andrea mit zwei schön heraus gespielten Toren noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.»Die sind schon richtig stark, aber warum wir gegen eine 4:2 Abwehr solche Schwierigkeiten haben ist mir ein Rätsel«, war auch ein heute wieder sehr gut spielender Tobias Müller noch Minuten nach Spielschluss bemüht, Gründe für die neuerliche Niederlage zu finden.
SG HCL: Jürgen Kost und Andreas Rohr im Tor; Imanuel Fahrer (3/1); Norbert Kost (2); Malte Korte; Benjamin Binder; Dominic Klotz; Stefan Freytag (3) Erik Hammes (2); Jeremias Bernhardt (1); Martin Weiß-Andrea (2); Tobias Müller (6/1); Daniel Kollitz (1)
Siebenmeter: 4/2 - 4/3 Zeitstrafen; 5:3
Schiedsrichter: Benjamin Heikamp SG Kuchen/Giengen und Volker Kampf Heidenheimer SB
SG H2KU Herrenberg 2 – SG Hirsau – Calw - Bad Liebenzell (Sonntag 17 Uhr Markweghalle Herrenberg).
Als das “beste Saisonspiel“ bezeichnete Trainer Peter Zamojski den Auftritt seiner Jungs am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen die HSG Schönbuch II. Auch sonst mit Lob eher sparsame Beobachter der Spielgemeinschaft, konnten nach Spielende in der Bad Liebezeller Reuchlin-Sporthalle, dieser Aussage nur zustimmen. Nach diesem überzeugenden Heimsieg am letzten Wochenende, kann das Zamojski Team ohne den Druck unbedingt, gewinnen zu müssen ihre nächste Auswärtsaufgabe in Herrenberg, beim bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter angehen. Seit Jahren versuchen die Handballmacher aus der Gäustadt ihre zweite Mannschaft als Unterbau des Drittligateams, mindestens in der Württembergliga anzusiedeln. Zum großen Teil in höheren Jugendligen erprobte Eigengewächse bilden das Gerüst dieser Mannschaft. Spielerisch bestens ausgebildet und körperlich mit den HCL Männern auf Augenhöhe lassen sie ihre Gegner vor allem in der immer gut besuchten heimischen Markweghalle nicht nur punktlos, sondern nach einer Torpackung meistens auch ratlos zurück. Was dort auf die SG HCL zukommen kann, musste erst am letzten Wochenende der SV Magstadt am eigenen Leib erfahren. Mit der Hoffnung dem ungeschlagenen Spitzenreiter ein Bein stellen zu können, wurden sie von Trainer Christ`s Gäuexpress gnadenlos überrollt. Nur der Nachlässigkeit der Einheimischen war es zu verdanken, dass das Spiel mit 47:30 unterhalb der 50 Tore Marke endete. Diese Begegnung und die anderen siegreichen Heim- und Auswärtspartien, zeigen der Spielgemeinschaft welche hohe Hürde am Sonntag auf sie zukommt. »Nur mit einer überdurchschnittlichen Abwehrleistung und äußerst zielstrebigem Angriffspiel könnte eine Überraschung möglich sein. Sich auf einzelne Angreifer einzustellen ist bei den Herrenbergern überhaupt nicht möglich, da sich schon in den vergangenen Spielen, alle Feldspieler als äußerst torhungrig gezeigt haben. Und gönnt sich der Angriff einmal eine Pause, stehen mit den beiden Torhütern Oesterle und Dold Spitzenkönner zwischen den Pfosten«, gibt Trainer Zamojski seine Beobachtungen wieder. Vielleicht sollten sich Imanuel Fahrer und seine Mitspieler noch einmal an die Begegnung vom letzten November erinnern, als gegen die Gäu Sieben nach großem Rückstand ein bereits verloren geglaubtes Spiel kurz vor Schluss noch herum gerissen wurde. »Natürlich sind wir nicht der Favorit, aber irgendwann werden wir auch bei einem Auswärtsspiel etwas reißen und wenn es gerade am Sonntag beim Spitzenreiter passiert, freuen wir uns umso mehr«, meinte der in den vergangen Wochen groß aufspielende Tobias Müller. Für alle Handballinteressierten die sonst Samstagabends keine HCL Spiele besuchen können, ergibt sich am Sonntag die Möglichkeit ihre Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Herrenberg zu begleiten. Anpfiff in der Markweg Sporthalle ist am Sonntag um 17 Uhr.
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Am Ende gibt es für alle Urkunden
Von Wolfram Eitel
Bad Liebenzell. Zum zweiten Mal machten die Zweitklässler aus der Bad Liebenzeller Reuchlin-Grundschule beim landesweiten Handballaktionstag mit. "Lauf Dich frei, ich spiel Dich an", hieß das Motto auch in diesem Jahr in der Bad Liebenzeller Sporthalle. Durch die enge Zusammenarbeit der drei Handballverbände des Landes mit dem Ministerium für Kultus und Sport kam es unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer wieder zu einer flächendeckenden Kooperation zwischen örtlichen Vereinen und Grundschulen. Beifall brandete auf. als Christa Koch vom TSV Hirsau, , die 60 jungen Teilnehmer begrüßte und darauf hinwies, dass parallel zur Veranstaltung in Bad Liebenzell mehr als 22 000 Grundschüler im Land ebenfalls an Aktionstagen teilnehmen. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Allgemeinen Ortskrankenkasse AOK und dem Sparkassen-verband. Für die Sportgemeinschaft Hirsau-Calw-Liebenzell (SG HCL) war es ein Großkampftag. Obwohl die SG in Bad Liebenzell acht Trainingskräfte aufbot, zog sie gleichzeitig auch in Hirsau und Stammheim parallele Veranstaltungen für weitere 100 Grundschüler erfolgreich durch. Auch sonst kann der Verein mit Fug und Recht als Musterbeispiel für eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein bezeichnet werden. Denn mittlerweile sind seine qualifizierten Sportfachkräfte auch als Instruktoren in Handball-Arbeitsgemeinschaften von fünf Schulen aktiv. Im Mittelpunkt des Aktionstages standen auch in diesem Jahr sechs kindgerechte Übungen, bei denen es um koordinierte Bewegung, um Werfen und Fangen sowie Zielen und Treffen ging. Unterstützt durch die Vereinstrainer an den einzelnen Stationen absolvierten am Ende alle Jungen und Mädchen ihre Übungen erfolgreich und durften die Urkunden des Handballverbandes sowie ein AOK-Handballabzeichen entgegennehmen. Die Übungen hatten im Übrigen nicht ausschließlichen Handballbezug, vielmehr handelte es sich um wissenschaftlich ausgearbeitete altersgerechte Bewegungsübungen., die auch als Basis für viele andere Sportarten gelten. Ganz im Sinne von Christa Koch, die auch das Vereinstraining ihrer "Mini-Balljäger" nach den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet.

Über so viel Begeisterung der Zweitklässler war selbst Elternbeiratsvorsitzende Christine Messelken erstaunt, als sie sich über den Verlauf der Veranstaltung informierte. Foto: Eitel
"Mit einer Niederlage ständen wir hinten drin"
SG HCL ist zu Hause ein Hit, steht aber gegen Schönbuch 2 unter Druck
SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell - HSG Schönbuch 2 (Samstag 20 Uhr Bad Liebenzell). Neue Saison, alte Probleme: zu Hause Top - auswärts Flop. So kann man den momentanen Rundenverlauf der SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell beschreiben. Demnach wäre am Samstag in der Bad Liebenzeller Reuchlin-Sporthalle wieder ein Heimsieg fällig: Aber so einfach wird es wohl nicht werden, denn auf Serien ist nicht immer Verlass und zudem kommt mit der HSG Schönbuch II eine Mannschaft mit ausgeglichenem Punktekonto (4:4) ins Nagoldtal, die als letztjähriger Bezirksligameister schon Landesliganiveau hatte. Mit Tomaschko und Wolf stehen Spieler im Kader, die noch in den letzten Jahren in der Verbandsligamannschaft die Richtung vorgaben, besondere Aufmerksamkeit sollten die HCL-Abwehrrecken um Tobias Olsen dem HSG Rückraumschützen Simon Schmid zukommen lassen, der mit sieben Toren pro Spiel bisher maßgeblich an den bei den Siegen zu Beginn der Spielrunde beteiligt war. Die vier Minuspunkte auf dem Konto resultieren aus einer knappen Auswärtsniederlage (34:38) in Magstadt und einer deutlichen Heimschlappe (24:38) gegen den Klassenprimus aus Herrenberg. Wenn es nach HCL-Trainer Peter Zamojski geht, kommen für die Schönbücher am Samstag noch einmal zwei Verlustpunkte dazu. »Unser Ziel ist es, an die. gute Leistung aus dem Schwenningen Spiel anzuknüpfen, die Fehlerquote gering zu halten und durch einfache Tore zu zwei Punkten zu kommen«. Eine konzentrierte Leistung wird nötig sein um gegen die Schönbuch-Sieben zum Erfolg zu kommen, vor allem um die Rückraumspieler zu entlasten, sollten die HCL-Außenspieler Dominic Klotz und Benjamin Binder wieder zu ihrer alten Torgefährlichkeit zurückfinden. »Mit einem ausgeglichenen Punktekonto könnten wir den beiden Auswärtsspielen in Herrenberg und Magstadt mit mehr Gelassenheit entgegensehen, 'bei einer Niederlage ständen wir richtig hinten drin«, ist sich Mannschaftskapitän Daniel Kollitz der Wichtigkeit dieses Spiels durchaus bewusst. Bereits um 13 Uhr eröffnet die männliche D-Jugend mit ihrem Spiel gegen Leonberg den dritten Heimspieltag. Um 16:30 Uhr ist die von Norbert Kost betreuten B-Jugend Mannschaft Gastgeber gegen die Nachwuchsspieler aus Herrenberg. Nach 5:5 Punkten aus den ersten fünf Spielen kommt es für die Mannschaft von Trainer Rolf Römer schon früh in der Saison zu einer richtungweisenden Partie. Um 18 Uhr empfangen die SG Frauen im Bezirksklassenspiel die TSG Reutlingen. Mit einem Sieg kann der Kontakt zur Spitzengruppe gehalten werden, mit einer Niederlage würde das Ziel sofortiger Wideraufstieg in immer weitere Ferne rücken.
Neue Trümpfe stechen
Bericht vom Schwarzwälder Boten Region Alb
Von Ulrich Mußler Landesliga, Männer: HSG Albstadt – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 31:20 (12:9). Ein starke Vorstellung haben die Landesliga-Männer am Samstagabend gegen Hirsau/Calw/Bad Liebenzell abgeliefert und ihren ersten Saisonsieg gefeiert.Endlich hatten Albstadts Männer mal wieder Grund zur Freude. Souverän setzten sie sich in der Ebinger Mazmannhalle gegen die SG Hirsau/Calw Bad Liebenzell durch. Dabei zeigte sich die Mannschaft von Trainer Markus Ilitsch in der Deckung überaus sattelfest und hatte in Torhüter Julian Mayer – später in Tobias Exner – ein weiteres dickes Plus auf ihrer Seite. Dass es nun auch im Angriff richtig gut lief, lag zu großen Stücken an den beiden Neuzugängen Darko Stojanoski und Marc Sailer. Stojanoski steuerte bei seiner Heimpremiere 11/4 Treffer zum Erfolg bei, Sailer traf bei seinem ersten Auftritt im HSG-Trikot fünfmal. "Wir haben in der Abwehr maximale Einsatzbereitschaft gezeigt, auch die Kommunikation in der Deckung hat gestimmt. Deshalb ist es uns immer wieder gelungen, das Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden", so HSG-Trainer Markus Ilitsch. In der Offensive habe seinem Team in manschen Situationen zwar etwas die Cleverness gefehlt, "aber sie hat die Vorgaben weitgehend umgesetzt", so Ilitsch weiter. Lediglich 20 Minuten lang bewegten sich die Gäste auf Augenhöhe, dann setzten sich die Albstädter mit einem 4:1-Lauf auf 11:8 ab. Auch nach der Pause (12:9) blieben die Hausherren am Drücker, provozierten mit ihrer aggressiven Deckung zahllose Fehler im Spiel der SG HCL, die in Tobias Olsen (6) noch ihren erfolgreichsten Schützen hatte.Für die Vorentscheidung sorgte die Ilitsch-Sieben zwischen der 39. und der 49. Minute mit einem 10:3-Zwischensprint, den Sailer mit dem 25:14 abschloss. Doch auch als Ilitsch den elffachen Torschützen Stojanoski in der Schlussphase schonte und der angeschlagen ins Spiel gegangenen Abwehrchef Felix Hofele für seine dritte Zeitstrafe die Rote Karte gesehen hatte (51.) ließen die Gastgeber nicht nach. In den letzten beiden Minuten sorgten der agile Sebastian Möck mit zwei Toren und Maximilian Scholz für den 31:20-Endstand und damit für einen Sieg mit zweistelliger Tordifferenz. HSG Albstadt: Mayer, Exner (ab 48.); Scholz (3), Bach (1), Schlegel (2), Hofele, Groetzner (2), Herter (1), Steiner (1), Maute, Möck (5), Stojanoski (11/4), Sailer (5).
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Männer 2 halten in der ersten Halbzeit gut mit
TV Rottenburg – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 2 30:18 (14:14). Mit nur einem Auswechselspieler fuhr die Zweite Männermannschaft der SG HCL nach Rottenburg. Konzentriert konnte man schnell mit 5:0 in Führung gehen bis der TV Rottenburg aufwachte und auf 5:3 verkürzte. In der 21. Minute erhielt Angelo Bartolotta von dem unsicher pfeifenden Schirigespann aus Renningen die Rote Karte. Und 2 Minuten später musste auch noch Carsten Berkemer verletzt vom Feld. Da man ja nur einen Auswechselspieler hatte mussten die 2 Torhüter Andreas Rohr und Hans Peter Weber ein Feldtrikot überstreifen. In dieser Phase kamen die Rottenburger von einem 11:7 auf 11:10 heran und konnten zur Halbzeit auf 14:14 ausgleichen. Nach der Halbzeitpause wurde dann Stefan Freytag kurz genommen und so lief bei der SG gar nichts mehr zusammen und man konnte nur noch 4 Treffer erzielen. Andreas Rohr:“ Wir haben die ersten 20 Minuten super mitgehalten. Nach der Roten Karte für Angelo Bartolotta und der Verletzung von Carsten Berkemer war es für uns natürlich gelaufen.“
SG HCL 2: Christian Rostin im Tor, HansPeter Weber, Andreas Rohr, Jeremias Bernhardt, Carsten Berkemer (1), Johannes Platz (1), Felix Roman (2/2), Angelo Bartolotta (2), Stefan Freytag (10/4), Matthias Kichherr (2)
Trotz Wundenlecken optimistisch nach vorn
SG Hirsau-Calw-Bad-Liebenzell – TG Schwenningen (Samstag 20.Uhr in Bad Liebenzell). Wunden lecken war für die SG nach der bitteren Niederlage in Mössingen angesagt. Doch der Blick richtet sich ganz klar nach vorn. Und auch ein wenig Zweckoptimismus macht sich breit. "Soviel wie gegen Mössingen schief gegangen ist, kann nicht noch mal schief gehen", lautete der Kommentar von SG-Kreisläufer Tobias Olsen. Rückraumspieler und Torgarant Imanuel Fahrer bringt es auf den Punkt."Ich bin froh, dass wir am Samstag schon wieder spielen. Dann heißt es zwei Punkte behalten und die Niederlage vom letzten Wochenende abhaken" Ein Selbstläufer wird das mit Sicherheit nicht, ungeschlagen und mit großem Vorsprung setzten sich die Neckarstädter in der letzten Bezirksliga Runde souverän durch. "Das ist kein normaler Aufsteiger, die sind schon enorm stark", warnt SG-Coach Peter Zamojski seine Mannschaft. Das Team aus dem Schwarzwald–Baar–Kreis verlor am letzten Spieltag, äußerst unglücklich mit 30:32 gegen den Aufstiegsfavoriten aus Herrenberg, nach über einem Jahr wieder ein Heimspiel. Schwenningen zeigt im Angriff ein intensives Laufspiel, steht in der Abwehr offensiv (3:2:1) und versucht über Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen. Da muss die SG-HCL vor allem ihren Kampfgeist entgegensetzen Besonderes Augenmerk müssen die Gastgeber auf Rückraumspieler Daniel Lampe richten, der durch seine Erfahrung aus höheren Spielklassen, allein schon jede Abwehr vor große Probleme stellen kann. Nicht unbedingt als Favorit sieht Peter Zamojski seine Mannschaft, hebt aber hervor:" Wenn wir die Einstellung vom Heimspiel gegen Fridingen wieder abrufen können, sollten zwei Punkte drin sein".Der Heimspieltag in der Reuchlin- Sporthalle beginnt bereits um 16:15 Uhr mit dem Bezirksklassenspiel der SG-HCL Frauenmannschaft gegen die Spvgg Renningen. Nach der Auftaktniederlage in Großengstingen, konnten die Spielerinnen um Michaela Malandra-Mienhardt mit zwei Siegen, wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Diese beiden Partien sollten, dass nötige Selbstvertrauen gegeben haben, damit mit einem weiteren Heimsieg diese Position gefestigt werden kann. Um 18:Uhr empfängt die 2.Männermannschaft zum Kellerduell in der Bezirksklasse die bisher auch noch punktlosen Gäste von der SG Nebringen/Reusten. Torwart-Routinier und Teamverantwortlicher Andreas Rohr möchte mit einem Erfolgserlebnis den Anschluss an das Mittelfeld herstellen.
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HCL bringt Vorsprung nicht über die Zeit
Spvgg Mössingen – SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell 35:34 (20:19). Noch lange nach dem Abpfiff zeigte sich HCL-Trainer Peter Zamojski angefressen: "Wenn man vier Minuten vor Spielende mit drei Toren führt, muss der Sack einfach zugemacht werden und darf der Sieg oder wenigstens ein Punktgewinn nicht mehr aus der Hand gegeben werden." Das erste Tor zum 0:1 für die SG war auch die einzige Führung in der ersten Halbzeit. Immer wieder legten die Mössinger ein Tor vor um im Gegenzug den erneuten Ausgleich zu kassieren. Vor allem mit den hohen Anspielen auf HCL-Kreisläufer Tobias Olsen hatten die Einheimischen lange Zeit Schwierigkeiten. Beim Stand von 10:10 gelang es den Mössingern erstmals einen drei Tore Vorsprung, zum 13:10 herauszuarbeiten, der von den HCL- Männern nach einer stärkeren Phase beim 16:16 wieder ausgeglichen werden konnte. Einige Nachlässigkeiten in der Abwehr und schon führten die Gastgeber, nach 3 Toren in Serie wieder mit 19:16. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten noch einmal der Spielgemeinschaft aus dem Nagoldtal, die den Vorsprung bis auf ein Tor zum 20:19 Halbzeitstand verkürzen konnten. In der Kabine hatte Trainer Zamojski wohl die richtigen Worte gefunden, denn nach dem Seitenwechsel präsentierte sich sein Team deutlich verbessert. Beim Spielstand von 24:24 begannen Tobias Müller und seine Mitspieler der Partie eine andere Richtung zu geben, über 27:28 und 28:31 wurde bis zur 56 Spielminute ein 31:34 Vorsprung heraus gespielt. Was in der restlichen Spielzeit folgte, war nichts für schwache Nerven, eine Mössinger Mannschaft die nichts mehr zu verlieren hatte, ein HCL-Team das beim Torwurf feuchte Hände bekam und ein die Heimmannschaft begeistert anfeuerndes Publikum, waren die Ausschlag gebenden Faktoren, dass ein bereits entschiedenes Spiel doch noch einen anderen Sieger bekam. Vier Treffer in Folge und ein nicht mehr zu überwindender Torwart der Gastgeber, waren die Gründe, dass die Mössinger am Ende mit einem 35:34 Heimsieg die Punkte in der Steinlachhalle behielten. Als Fazit bleibt den Zamojski Schützlingen, die kämpferische Einstellung, welche im Vergleich zu früheren Spielzeiten, bei diesem Auswärtsspiel gestimmt hat. Jetzt gilt es nur noch die sich bietenden Chancen besser zu verwerten. Dann werden die ersten Punkte in der Fremde auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
SG HCL: Jürgen Kost und Hans-Peter Weber im Tor; Imanuel Fahrer (4/1);Norbert Kost; Malte Korte; Benjamin Binder (4); Dominic Klotz (6); Erik Hammes (1); Tobias Olsen (5); Tobias Müller (8/4); Daniel Kollitz (6); Siebenmeter 8/7:5/5 Zeitstrafen 3:5 Schiedsrichter: Kenan Özdemir und Yonas Ocbamicael; TSV Schmiden
SG HCL-"Zweite" läuft Rückstand hinterher
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 2 – SV Aidlingen 19:28 (9:14). Nachdem auch bei der SG-"Zweiten" der Saisonauftakt in Ober-Unterhausen nicht den erhofften Sieg brachte, wollte man vor heimischem Publikum punkten. In der ersten Halbzeit war das Spiel anfangs ausgeglichen. Dies war der Verdienst des gut haltenden Keeper Hans-Peter Weber. Doch dann schlichen sich immer mehr technische Fehler ein, so dass die schnell agierenden Aidlinger ihre Führung kontinuierlich ausbauen konnten.
SG HCL: Hans-Peter Weber und Andreas Rohr im Tor; Jeremias Bernhardt (1), Martin Weiß (1), Carsten Berkemer (7), Thomas Wähner (6), Felix Roman, Johannes Platz (1), Matthias Kirchherr (1), Angelo Bartolotta (1), Klaus Gigl, Erwin Keller (1)
Das nächste Spiel ist gegen den Spvgg Mössingen 2 Spielbeginn Samstag, 01.10. um 18 Uhr in der Steinlachhalle
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